Nachrichten zum Thema Biowissenschaften

Schlafende Cassiopea-Quallen auf dem Boden eines Wasserbassins

Auch Quallen schlafen

Bereits in der frühesten Phase der Evolution der Tiere hat sich ein Schlaf-Wachrhythmus entwickelt – noch bevor die Lebewesen über ein zentrales Nervensystem verfügten
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In den ersten Lebensjahren entwickelt sich ein Mund-Mikrobiom, das dem der Eltern und Geschwister gleicht, da Keime über den Speichel ausgetauscht werden.

Gemeinsame Wohnung – dieselben Mundkeime

Das Zusammenleben von Menschen führt dazu, dass sich die Mikrobiome in ihrem Mund angleichen – gemeinsame Gene sind nicht die Ursache dafür
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Rhesusaffe am Ufer der Insel Cayo Santiago in Puerto Rico

Konfliktvermeidung: Sich kratzen gegen Aggressionen

Rhesusaffen signalisieren durch ihr Verhalten sozialen Stress und verringern dadurch das Risiko, attackiert zu werden
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Sporenträger von Aspergillus

Wie sich die Lunge vor Pilzsporen schützt

Eingeatmete Sporen von Aspergillus-Schimmelpilzen werden von Immunzellen aufgenommen und zum programmierten Zelltod gezwungen
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Afrikanische Wildhunde, die sich an einer Antilope gütlich tun

Statt Handzeichen: Wer dafür ist, niest

Mit Niesen stimmen afrikanische Wildhunde demokratisch ab, ob sie zur Jagd aufbrechen oder nicht
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Teichrohrsänger füttert Kuckucksküken.

Wenn der Kuckuck wie ein Sperber ruft

Um die Wirtsvögel abzulenken, äußert das Weibchen des Brutparasiten Kicherlaute, die denen des Greifvogels ähneln
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Etwa eine Woche alte Larven der Westlichen Honigbiene, die sich vom Königinfuttersaft (Gelée royal, weiße Substanz) ernährt haben.

Gelée royale: Entscheidend ist, was fehlt

Der Futtersaft lässt Bienenlarven zu Königinnen werden, weil er kaum pflanzliche microRNAs enthält, die diese Entwicklung hemmen
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Der Hund ist nicht gern allein.

Hund ganz allein: Winseln oder Bellen?

Hunde, die stark unter Trennungsschmerz leiden, winseln im Vergleich zu nicht verhaltensgestörten Hunden früher und länger, wenn sie alleingelassen werden
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Stechmücken sind wahre Plagegeister.

Stirb süß, Stechmücke!

Unwiderstehliche Lockstoffmischung simuliert Blütenduft sowie die Süße von Nektar und vergiftet die Blutsauger mit einer tödlichen Dosis Insektenvernichtungsmittel
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3D-Molekülmodell von Indol

Darmflora schützt vor Gebrechlichkeit im Alter

Bei Würmern, Fliegen und Mäusen verringert eine verstärkte Indolproduktion durch Darmbakterien das altersbedingte Nachlassen der körperlichen Fitness
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Fangtrichter eines Ameisenlöwens im sandigen Boden: Eine Feuerwanze ist schwer genug, um dem gefährlich rutschenden Hang entkommen zu können.

Der Jagdtrick der Ameisenlöwen

Wie rutschende Sandhänge zur Falle werden: Physiker entschlüsseln komplexe Dynamik granularer Medien
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Diese Nachtschwalbe (Bildmitte) ist nur auf laubbedecktem Boden optimal getarnt.

Nachtschwalben verbessern ihre Tarnung – individuell

Die Bodenbrüter wählen für den Nistplatz eine Bodenstruktur, die sie und ihre Eier vor Räubern am besten verbirgt
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Miteinander verschmelzende Wassertropfen können eine künstliche Pilzspore mit enormer Beschleunigung nach oben schleudern.

Tropfenkatapult für Pilzsporen

Aufnahmen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera offenbaren einen bisher im Detail unbekannten Mechanismus
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See-Elefanten im kalifornischen San Mateo

Hör mal, wer da ruft

See-Elefantenbullen erkennen einander am Rhythmus der Laute
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Warum sind große Männer attraktiv?

Vorliebe für große Männer – Relikt aus alten Zeiten?

Die Körpergröße des Mannes hängt - zumindest in westlichen Industrieländern - nicht mit der Qualität seines Immunsystems und damit nicht mit seiner biologischen Fitness zusammen
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Blaumeisen: Schlechte Ernährungslage für den Nachwuchs in der Stadt

Blaumeisen in der Stadt: Zu wenig Raupen für die Brut

Vogeleltern finden nicht genügend Schmetterlingsraupen als Nahrung für ihre Jungen, so dass nur ein kleiner Teil überlebt
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In nährstoffreichen Medien werden Bakterien deutlich größer (blau und violett) als in nährstoffarmen (grün), weil sie mehr Lipide bilden können.

Die Grenzen des Zellwachstums

Wie groß eine Zelle wird, hängt allein von der Produktion an Fettsäuren ab, die zur Vergrößerung der Zellmembran benötigt werden
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Koronararterien des menschlichen Herzens

Koronare Herzkrankheit: Wozu sind schlechte Gene gut?

Mehrere Genvarianten im menschlichen Erbgut erhöhen die Anfälligkeit für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße – haben aber den Vorteil, den Fortpflanzungserfolg zu steigern
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Glatter Krallenfrosch (Xenopus laevis)

Von Fröschen lernen: Wie Hautwunden ohne Narben heilen

Auch tiefe Hautwunden regenerieren beim Krallenfrosch vollständig, da sich Zellen aus anderen Gewebeschichten unter der Haut am Heilungsprozess beteiligen
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