Nachrichten zum Thema Biowissenschaften

Schmerzerzeugende Toxininjektionen führen zum Wachstum von Haaren ohne Pigmente.

Wie Stress graue Haare wachsen lässt

Nicht Hormone oder das Immunsystem, sondern aktivierte Nervenzellen in der Haut verursachen einen Mangel an den Stammzellen der pigmentbildenden Melanozyten
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Zweiphotonenaufnahme an einem Schnitt durch einen Mausdarm (Zellkerne grün, Schleim der Becherzellen blau)

Nervensystem wehrt Darminfektionen ab

Nervenzellen des Darms haben eine bisher unbekannte wichtige Funktion bei der Abwehr von Krankheitserregern aus dem Darm
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Großer Schwertwal (Orcinus orca), Alter 72 Jahre

Killerwale bestätigen Großmutter-Hypothese

Nach der Menopause beteiligen sich ältere Orca-Weibchen an der Versorgung der Kinder ihrer Töchter und steigern damit die biologische Fitness der Familie – ganz ähnlich war es wohl auch bei der Evolution des Menschen
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Ketten von Streptococcus pyogenes (A-Streptokokken) im gefärbten Präparat bei 900facher Vergrößerung

Wie Scharlacherreger der Immunabwehr entgehen

Streptokokken umhüllen sich mit einem Tarnmantel aus Membranstücken lysierter roter Blutkörperchen und werden so für Immunzellen unsichtbar
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Ein Annäherungssensor erleichtert es, das Sozialverhalten wild lebender Vampirfledermäuse zu erforschen.

Vampirfledermäuse knüpfen stabile freundschaftliche Beziehungen

Innerhalb einer Kolonie entwickeln sich zwischen nicht verwandten Weibchen feste Zweierbeziehungen, die sich in gegenseitiger Fellpflege und Fütterung äußern
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Neuronen im Gehirn können über Synapsen erregende oder hemmende Signale auf andere Hirnzellen übertragen.

Überaktivität von Hirnzellen verkürzt das Leben

Die verstärkte Produktion des Transkriptionsfaktors REST, der erregende Nervensignale hemmt, könnte eine lebensverlängernde Wirkung haben
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Knorpel von Hüft-, Knie- und Fußgelenken unterscheidet sich in der Regenerationsrate der Knorpelproteine.

Gelenkknorpel: Und er regeneriert sich doch

Verstärkung schwacher Regenerationsprozesse im Knorpelgewebe könnte sich als Arthrosetherapie eignen
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Das Kochen war eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit.

Roh oder gekocht: Zubereitung der Nahrung beeinflusst Darmflora

Erhitzte pflanzliche Nahrungsmittel fördern das Wachstum anderer Darmbakterien als der Verzehr von Rohkost – kein Unterschied bei Fleisch
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E.coli-Bakterien wandeln sich von der natürlichen Stäbchenform in kugelige und unregelmäßig geformte zellwandlose L-Formen um.

Harnwegsinfektion: Wie die Bakterien sich vor Antibiotika schützen

Erreger von wiederkehrenden Harnwegsinfektionen können sich während einer antibiotischen Behandlung in resistente, zellwandlose L-Formen umwandeln
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Bei der Wahl ihrer Nahrung sind Koalas von Natur aus völlig unflexibel.

Bei Koalas bestimmen die Darmbakterien den Speisezettel

Nur nach Veränderung des Mikrobioms nutzen die Beuteltiere als Nahrungsquelle auch solche Eukalyptusarten, deren Blätter sie bisher nicht verdauen konnten
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Neutrophile extrazelluläre Fallen (NETs) im Gallengries (DNA grün gefärbt)

Immunreaktion lässt Gallensteine wachsen

Fehlgeleiteter Abwehrmechanismus von Immunzellen in der Gallenblase lässt winzige Kristalle verklumpen und größere Ablagerungen entstehen
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Mechanische Stimulation in Form von Bewegung erhöht die Knochendichte.

Wie mechanische Belastung den Knochen stärkt

Ein Protein in den Osteoblasten wirkt als Mechanosensor, der auf Zug- und Druckkräfte reagiert und die Neubildung von Knochenzellen verstärkt oder drosselt
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Marmorweber (Pseudonigrita arnaudi) brüten in Kolonien.

Warum Vogelmütter ihre eigenen Eier zerstören

Werden die Nester afrikanischer Webervögel durch Schlangen geplündert, beseitigt das Weibchen das restliche Gelege und beginnt eine neue Brut
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Das intakte Immunsystem (links) sorgt für eine hohe Zahl an Clostridien (gelbe Stäbchen) im Darm und verhindert damit Fettleibigkeit.

Immundefekt verändert Darmflora und verursacht Fettleibigkeit

Eine Fehlfunktion spezieller Immunzellen verringert bei Mäusen die Zahl an Clostridien im Darm, was die Fettresorption verstärkt und Stoffwechselstörungen auslöst
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Lichtmikroskopisches Längsschnittbild quergestreifter Muskelfasern (Hämatoxylin-Eosin-Färbung)

Gesunde Darmflora verhindert Muskelschwund

Stoffwechselprodukte von Darmbakterien könnten für eine normale Entwicklung und Funktion der Skelettmuskulatur wichtig sein
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Der erste Kilometer des Frankfurt Marathons 2004

Darmbakterien erhöhen Ausdauer beim Marathon

Bakterien der Gattung Veillonella bauen die beim Sport gebildete Milchsäure ab und setzen dabei Propionsäure frei, die leistungssteigernd wirkt
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Die Kohlmeise (Parus major) bevorzugt einen schwach beleuchteten Schlafplatz.

Kohlmeisen schlafen lieber bei Dämmerlicht

Lichtverschmutzung durch künstliche Beleuchtung könnte sich auch positiv auf die biologische Fitness von Vögeln auswirken – zumindest bei sehr geringer Beleuchtungsstärke
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Der Border Collie wird als „aufgeweckt, aufmerksam, empfänglich, intelligent, weder nervös noch aggressiv“ beschrieben.

Hunde teilen den Stress

Die Haustiere übernehmen nicht nur akute Stresszustände, sondern auch den Langzeit-Stresspegel von ihrem Besitzer
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Bifidobacterium longum im Elektronenmikroskop

Schwangerschaftshormon verändert Darmflora

Erhöhte Produktion von Progesteron gegen Ende der Schwangerschaft fördert Vermehrung von Bifidobakterien, die später auch den Darm des Neugeborenen besiedeln
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