Nachrichten zum Thema Biowissenschaften

Bei der Wahl ihrer Nahrung sind Koalas von Natur aus völlig unflexibel.

Bei Koalas bestimmen die Darmbakterien den Speisezettel

Nur nach Veränderung des Mikrobioms nutzen die Beuteltiere als Nahrungsquelle auch solche Eukalyptusarten, deren Blätter sie bisher nicht verdauen konnten
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Neutrophile extrazelluläre Fallen (NETs) im Gallengries (DNA grün gefärbt)

Immunreaktion lässt Gallensteine wachsen

Fehlgeleiteter Abwehrmechanismus von Immunzellen in der Gallenblase lässt winzige Kristalle verklumpen und größere Ablagerungen entstehen
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Mechanische Stimulation in Form von Bewegung erhöht die Knochendichte.

Wie mechanische Belastung den Knochen stärkt

Ein Protein in den Osteoblasten wirkt als Mechanosensor, der auf Zug- und Druckkräfte reagiert und die Neubildung von Knochenzellen verstärkt oder drosselt
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Marmorweber (Pseudonigrita arnaudi) brüten in Kolonien.

Warum Vogelmütter ihre eigenen Eier zerstören

Werden die Nester afrikanischer Webervögel durch Schlangen geplündert, beseitigt das Weibchen das restliche Gelege und beginnt eine neue Brut
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Das intakte Immunsystem (links) sorgt für eine hohe Zahl an Clostridien (gelbe Stäbchen) im Darm und verhindert damit Fettleibigkeit.

Immundefekt verändert Darmflora und verursacht Fettleibigkeit

Eine Fehlfunktion spezieller Immunzellen verringert bei Mäusen die Zahl an Clostridien im Darm, was die Fettresorption verstärkt und Stoffwechselstörungen auslöst
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Lichtmikroskopisches Längsschnittbild quergestreifter Muskelfasern (Hämatoxylin-Eosin-Färbung)

Gesunde Darmflora verhindert Muskelschwund

Stoffwechselprodukte von Darmbakterien könnten für eine normale Entwicklung und Funktion der Skelettmuskulatur wichtig sein
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Der erste Kilometer des Frankfurt Marathons 2004

Darmbakterien erhöhen Ausdauer beim Marathon

Bakterien der Gattung Veillonella bauen die beim Sport gebildete Milchsäure ab und setzen dabei Propionsäure frei, die leistungssteigernd wirkt
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Die Kohlmeise (Parus major) bevorzugt einen schwach beleuchteten Schlafplatz.

Kohlmeisen schlafen lieber bei Dämmerlicht

Lichtverschmutzung durch künstliche Beleuchtung könnte sich auch positiv auf die biologische Fitness von Vögeln auswirken – zumindest bei sehr geringer Beleuchtungsstärke
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Der Border Collie wird als „aufgeweckt, aufmerksam, empfänglich, intelligent, weder nervös noch aggressiv“ beschrieben.

Hunde teilen den Stress

Die Haustiere übernehmen nicht nur akute Stresszustände, sondern auch den Langzeit-Stresspegel von ihrem Besitzer
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Bifidobacterium longum im Elektronenmikroskop

Schwangerschaftshormon verändert Darmflora

Erhöhte Produktion von Progesteron gegen Ende der Schwangerschaft fördert Vermehrung von Bifidobakterien, die später auch den Darm des Neugeborenen besiedeln
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Paracatenula ist ein freilebender Plattwurm, der sandige Meerersböden bewohnt.

Einzigartige Symbiose: Bakterien füttern Wurm

Spezialisierte Körperzellen eines marinen Plattwurms beherbergen Bakterien, die Kohlendioxid fixieren und ihren darmlosen Wirt mit sämtlichen Nährstoffen versorgen
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Chronische Wunden wie das offene Bein (Ulcus cruris) sind häufig mit Pseudomonaden infiziert, die Bakteriophagen freisetzen.

Phagen unterstützen bakterielle Infektion

Mit Bakteriophagen befallene Pseudomonaden können leichter Wunden infizieren, da die Viren die Immunzellen bei der Abwehr der Bakterien schwächen
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Position des Hippocampus (rot) im menschlichen Gehirn

Neue Hirnzellen entstehen lebenslang

Aber mit zunehmendem Alter sinkt die Produktion neuer Neuronen im Hippocampus – bei Alzheimer-Patienten stärker als bei neurologisch gesunden Menschen
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Mit Hilfe ihrer Darmmikroben können sich Zuckerkäfer von morschem Holz ernähren.

Natürliche Bioraffinerie: Holzverwertung im Käferdarm

Der Darm von Zuckerkäfern ist in Abschnitte eingeteilt, in denen unterschiedliche Populationen von Mikroben jeweils andere Schritte beim Abbau von Holz übernehmen – Modell für biotechnologische Verfahren
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Die Ernährungsweise verändert die Zusammensetzung der Darmflora.

Wie fettreiche Ernährung die Darmflora verändert

Bei hohem Fettgehalt der Nahrung sinkt der Anteil an gesundheitsfördernden Bakterien im Mikrobiom des Darms und Entzündungsreaktionen im Körper nehmen zu
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Molekülstruktur des Toxin-Antitoxin-Systems (MbcT-Moleküle = blau, MbcA-Moleküle = gelb)

Tuberkulosebakterien in den Selbstmord treiben

Die Erreger lassen sich durch ein Toxin abtöten, das sie selbst produzieren, wenn das zugehörige Antitoxin inaktiviert wird
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Darmbakterien kommunizieren mit dem Gehirn.

Studie bestätigt möglichen Einfluss der Darmflora auf die Psyche

Enger statistischer Zusammenhang zwischen bestimmten Bakteriengruppen und bakteriellem Stoffwechsel mit psychischer Gesundheit nachgewiesen
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Eine bakterielle Infektion aktiviert das Nemuri-Gen (grün) im Gehirn der Taufliege.

Warum krank sein müde macht

Bei einer Infektion wehrt ein antimikrobieller Eiweißstoff die Erreger ab und verstärkt gleichzeitig den Schlaf – zumindest bei Taufliegen, vielleicht auch bei Menschen
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