Nachrichten zum Thema Krebsforschung

Stammzellen eines Hirntumors vor (links) und nach (rechts) einer Zika-Virus-Infektion

Krebstherapie: Zika-Viren töten Stammzellen von Hirntumoren

Bei Erwachsenen könnten die Viren zur Behandlung des Glioblastoms genutzt werden, da sie gezielt die resistenten Krebsstammzellen zerstören
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China zählt zu den von Leberkrebs besonders stark betroffenen Ländern (Quellen: IARC und nach El-Serag HB: Current Concepts: Hepatocellular Carcinoma. N Engl J Med 2011;365:1118-27).

Mit Viren gegen Leberkrebs

Die Vorbehandlung mit einem neuen Hemmstoff verstärkt die therapeutische tumorzerstörende Wirkung des Alphavirus M1 bei Mäusen mit Leberzellkarzinom
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Direkter Nachweis von Streptococcus gallolyticus in menschlichem Krebsgewebe durch Immunfluoreszenz-Mikroskopie: Die Pfeile zeigen die rot gefärbten Streptokokken an.

Streptokokken fördern Wachstum von Darmtumoren

Direkter Kontakt zwischen Krebszellen und Streptococcus gallolyticus-Bakterien regt die Zellteilung an und beschleunigt das Tumorwachstum
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Tägliches Auftragen des Wirkstoffs auf menschliches Hautgewebe verstärkt die Pigmentierung (ganz rechts: 8. Tag, daneben zwei Kontrollen).

Bräunende Creme soll die Haut vor Krebs schützen

Lokale Behandlung regt die Melaninproduktion an und könnte insbesondere sehr hellhäutige Menschen vor der krebsauslösenden Wirkung der UV-Strahlung des Sonnenlichts bewahren
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Bronchoskopisches Bild eines Bronchialkarzinoms (Pfeile), das den linken Oberlappenbronchus bereits leicht einengt

Nasenabstrich reicht: Schneller Test auf Lungenkrebs

Mit Gen-Chips ermitteltes Muster von Genaktivitäten in Zellen der Nasenschleimhaut kann bei Rauchern einen Lungentumor bestätigen oder ausschließen
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Gentechnisch veränderte Bakterien dringen in Tumoren ein und verstärken die Aktivität von Immunzellen wie Makrophagen.

Krebstherapie: Salmonellen locken Immunzellen in Tumore

Die gentechnisch veränderten Bakterien dringen in Krebsgewebe ein, wo sie Makrophagen anlocken und aktivieren, so dass die Krebszellen zerstört werden
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Wenn Krebszellen in ein Blutgefäß eindringen (1,2), können sie zu einer anderen Stelle des Körpers transportiert werden (3) und dort neue Tumoren (4) bilden.

Warum fettreiche Ernährung das Wachstum von Metastasen beschleunigt

Ein Rezeptor von Krebszellen, der durch Fettsäuren aus der Nahrung aktiviert wird, fördert die Bildung neuer Tumoren bei Mäusen
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Das Hormon Testosteron fördert das Tumorwachstum bei Prostatakrebs und hat eine schützende Wirkung auf Hirnzellen.

Prostatakrebs: Höheres Demenzrisiko bei Hormonentzug

Die verbreitete Therapie, durch Absenkung des Testosteronspiegels das Tumorwachstum zu hemmen, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit von Alzheimer und anderen Formen der Demenz verbunden
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Neben roten und weißen Blutkörperchen zählen die Blutplättchen (künstlerische Darstellung) zu den zellulären Bestandteilen des Blutes.

Blutplättchen fördern Ausbreitung von Krebs

Wird die Anheftung von Thrombozyten an Tumorzellen im Blut verhindert, entstehen weniger Metastasen in der Lunge
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Über Verletzungen gelangen Fusobakterien aus dem Mund in das Blut und reichern sich in Darmtumoren an, wobei sie deren Wachstum fördern.

Wie Mundbakterien in Darmtumore eindringen

Fusobakterien gelangen über das Blut in das Darmgewebe, heften sich über spezielle Strukturen aus Zuckermolekülen an Krebszellen an und fördern das Tumorwachstum
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Der unterschiedliche Krebsschutz der Organe könnte auf natürliche Selektion und biologische Fitness im Sinne von Darwins Evolutionstheorie zurückzuführen sein.

Neue Hypothese: Warum Herzkrebs so selten ist

Kleine, lebenswichtige Organe haben möglicherweise durch natürliche Selektion Mechanismen zur Krebsabwehr entwickelt, die effektiver sind als die von größeren Organen
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Die Ernährung des Vaters vor der Zeugung wirkt sich auf die Gesundheit des Nachwuchses aus.

Ernährung des Vaters beeinflusst Brustkrebsrisiko der Töchter

Ein hoher Anteil an tierischem Fett in der Nahrung männlicher Ratten verändert deren Spermien so, dass die Töchter anfälliger für die Entwicklung von Brusttumoren werden
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Bakterien im Brustgewebe könnten bei der Krebsentwicklung eine Rolle spielen.

Schützen Bakterien die Brust vor Krebs?

Im Brustgewebe gesunder Frauen leben mehr – möglicherweise krebshemmende – Milchsäurebakterien als bei Krebspatientinnen
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Außer ionisierender Strahlung sind keine speziellen Risikofaktoren für Hirntumoren bekannt.

Risiko für Hirntumor steigt mit der Schulbildung

Eine große Langzeitstudie bestätigt einen engen Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und der Wahrscheinlichkeit, an einem Gliom zu erkranken
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Sonnenanbeterinnen leben länger – aber warum?

Warum Sonnenanbeterinnen länger leben

Ausgiebiges Sonnenbaden erhöht zwar das Hautkrebsrisiko, ist aber – möglicherweise wegen anderer, gesundheitsfördernder Wirkungen – mit einer insgesamt höheren Lebenserwartung verbunden
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Aus den Poren des injizierbaren Nanopartikel-Generators (iNPG) werden polymerisierte Moleküle des Krebsmittels Doxorubicin freigesetzt.

Chemotherapie mit Nanopartikel-Generator: Neues Verfahren zerstört sogar Lungenmetastasen

Ein injizierbarer Träger aus biologisch abbaubarem Silikon transportiert ein Krebsmittel direkt in Tumore hinein und verstärkt so den Therapieerfolg beträchtlich
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Schon vor Beginn der Chemotherapie enthält ein Tumor resistente Krebszellen in geringer Zahl.

Sanfte Chemo hält den Krebs besser in Schach

Neues Therapiekonzept verhindert erneutes Tumorwachstum besser als der übliche Einsatz maximal dosierter Krebsmittel
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Lauftraining hemmt das Tumorwachstum bei Mäusen beträchtlich und wird auch unterstützend zur Krebstherapie bei Patienten eingesetzt.

Laufen gegen den Krebs: Wie Sport das Tumorwachstum hemmt

Der bei körperlichem Training erhöhte Adrenalinspiegel und ein Botenstoff aus den Muskeln aktivieren Immunzellen, die das Wachstum von Tumoren bremsen
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Die Metastase eines Brustkrebstumors im Lungengewebe (blau) besteht aus einem Gemisch von rot und grün fluoreszierenden Typen von Krebszellen.

Metastasen: Krebszellen wandern nicht allein

Verbände aus genetisch unterschiedlichen, aus einem Tumor abgelösten Zellen können effektiver Metastasen bilden als einzelne Tumorzellen
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