Nachrichten zum Thema Verhaltensforschung

Fotomontage vom Abflug einer Stechmücke nach der Blutmahlzeit

Stechmücken: Schneller Take-off mit vollem Bauch

Nach der Blutmahlzeit gelingt Malariamücken ein unbemerkter Abflug, indem sie beim sanften Abstoßen mit den langen Beinen nur wenig Druck auf die Haut ausüben
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Adulte Bettwanze (Cimex lectularius) bei der Blutmahlzeit auf dem Arm eines freiwilligen menschlichen Wirts

Schmutzwäsche zieht Bettwanzen an

In getragener und abgelegter Kleidung versteckte Parasiten könnten im Gepäck von Urlaubern große Strecken zurücklegen, was die zunehmende Verbreitung der Wanzen erklären würde
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Schlafende Cassiopea-Quallen auf dem Boden eines Wasserbassins

Auch Quallen schlafen

Bereits in der frühesten Phase der Evolution der Tiere hat sich ein Schlaf-Wachrhythmus entwickelt – noch bevor die Lebewesen über ein zentrales Nervensystem verfügten
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Wichtigstes sexuelles Signal für den Mann ist die Brustregion.

Visuelle Sexsignale: Körper wichtiger als Gesicht

Männer fixieren bevorzugt die Brustregion, Frauen den Unterleib, um die Attraktivität einer fremden Person des anderen Geschlechts zu beurteilen
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Rhesusaffe am Ufer der Insel Cayo Santiago in Puerto Rico

Konfliktvermeidung: Sich kratzen gegen Aggressionen

Rhesusaffen signalisieren durch ihr Verhalten sozialen Stress und verringern dadurch das Risiko, attackiert zu werden
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Afrikanische Wildhunde, die sich an einer Antilope gütlich tun

Statt Handzeichen: Wer dafür ist, niest

Mit Niesen stimmen afrikanische Wildhunde demokratisch ab, ob sie zur Jagd aufbrechen oder nicht
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Teichrohrsänger füttert Kuckucksküken.

Wenn der Kuckuck wie ein Sperber ruft

Um die Wirtsvögel abzulenken, äußert das Weibchen des Brutparasiten Kicherlaute, die denen des Greifvogels ähneln
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Der Hund ist nicht gern allein.

Hund ganz allein: Winseln oder Bellen?

Hunde, die stark unter Trennungsschmerz leiden, winseln im Vergleich zu nicht verhaltensgestörten Hunden früher und länger, wenn sie alleingelassen werden
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Diese Nachtschwalbe (Bildmitte) ist nur auf laubbedecktem Boden optimal getarnt.

Nachtschwalben verbessern ihre Tarnung – individuell

Die Bodenbrüter wählen für den Nistplatz eine Bodenstruktur, die sie und ihre Eier vor Räubern am besten verbirgt
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Elektrisches Licht steht im Verdacht, Schlafstörungen zu verursachen.

Keine Schlafstörung durch künstliche Beleuchtung

Nicht elektrisches Licht, sondern andere Einflüsse der Urbanisierung dürften für die schlechte Schlafqualität vieler Menschen verantwortlich sein
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See-Elefanten im kalifornischen San Mateo

Hör mal, wer da ruft

See-Elefantenbullen erkennen einander am Rhythmus der Laute
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Blaumeisen: Schlechte Ernährungslage für den Nachwuchs in der Stadt

Blaumeisen in der Stadt: Zu wenig Raupen für die Brut

Vogeleltern finden nicht genügend Schmetterlingsraupen als Nahrung für ihre Jungen, so dass nur ein kleiner Teil überlebt
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Im Freien schlafender Mann aus dem Volk der Hazda

Evolution: Schlechter Schlaf im Alter schützte vor Gefahr in der Nacht

Bei Jägern und Sammlern lebten alte und junge Menschen mit unterschiedlichen Schlaf-Wachzeiten zusammen, so dass nachts nie alle gleichzeitig schliefen
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Wenn die Chemie stimmt: Männerfreundschaften unter Kohlmeisen

Kohlmeisen: Gleich und Gleich gesellt sich gern

Bei der Wahl des Nistplatzes bleiben ängstliche Meisenmännchen unter sich und meiden die Nachbarschaft von mutigen Artgenossen
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Eine Megaponera analis-Ameise trägt ein verletztes Mitglied der eigenen Kolonie zurück ins Nest.

Ameisen bergen Verletzte nach der Schlacht

Eine termitenjagende afrikanische Ameisenart bringt verwundete Artgenossen ins Nest, wo sie sich von ihren Verletzungen erholen
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Der Kotgeruch warnt einen Mandrill davor, einen mit Darmparasiten befallenen Artgenossen zu lausen.

Schutz vor Ansteckung: Infizierte Mandrille werden weniger gelaust

Am veränderten Kotgeruch erkennen die Affen, wenn ein Gruppenmitglied von Parasiten befallen ist
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Spielende Keas

Papageienruf weckt den Spieltrieb

Ein bestimmter Laut ihrer Artgenossen animiert Keas zum Spielen
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Soldaten, die große Gefahren gemeinsam überstanden haben, identifizieren sich völlig mit ihrer Gruppe und zeigen extreme Opferbereitschaft.

Warum für die Gruppe sterben?

Gemeinsam erlebte schreckliche Erfahrungen schweißen zusammen und verstärken die Bereitschaft, sein Leben für andere, auch nicht verwandte Mitglieder der Gemeinschaft zu opfern
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Der nach Autotomie regenerierte Schwanzteil ist leicht erkennbar.

Kosten-Nutzen-Rechnung: Wenn Eidechsen ihren Schwanz abwerfen

Das Abstoßen des Körperteils erleichtert die Flucht, senkt aber danach vorübergehend die Überlebensrate – doch nur bis zur vollständigen Regeneration
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