Nachrichten zum Thema Hirnforschung

Bestandteile des Blutes junger Mäuse (links, 15 Tage alt) können nachlassende Hirnfunktionen alter Mäuse (rechts, 15 Monate alt) reaktivieren.

Wie junges Blut das Gehirn verjüngt

Das altersbedingte Nachlassen kognitiver Fähigkeiten könnte auf einem Mangel an bestimmten Proteinen im Blutplasma beruhen
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Serotonin spielt als Neurotransmitter im Zentralnervensystem und im Darmnervensystem eine wichtige Rolle.

Serotoninmangel als gemeinsame Ursache von Verstopfung und Depression

Eine zu geringe Produktion des Neurotransmitters stört Funktionen von Nervenzellen in Darm und Gehirn – Anhebung des Serotoninspiegels könnte neue Therapieform ermöglichen
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Position des Hippocampus (rot) im menschlichen Gehirn

Neue Hirnzellen entstehen lebenslang

Aber mit zunehmendem Alter sinkt die Produktion neuer Neuronen im Hippocampus – bei Alzheimer-Patienten stärker als bei neurologisch gesunden Menschen
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Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz.

Alzheimer: Bluttest sagt Krankheitsverlauf voraus

Nachweis eines Proteins aus zerstörten Hirnzellen im Blut ermöglicht Bewertung neuer Therapien schon im Frühstadium der Demenz
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Ablagerungen von Alpha-Synuclein (rot) in Neuronen des Appendix (Aufnahme durch konfokale Mikroskopie)

Blinddarmoperation senkt Parkinson-Risiko

Der Wurmfortsatz ist ein Reservoir derselben fehlgefalteten Proteine, die auch in Hirnzellen von Parkinson-Patienten auftreten
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Gliazellen

Alternde Hirnzellen als Ursache von Demenz

Zelluläre Seneszenz von Gliazellen bewirkt Proteinablagerungen von Neuronen und andere Symptome der Alzheimer-Demenz bei Mäusen
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Hirnleistungen verändern sich im Lauf der Jahreszeiten.

Jahreszeit beeinflusst Denkleistung alter Menschen

Kognitive Fähigkeiten gesunder Personen und Alzheimer-Patienten sowie diagnostische Merkmale einer Demenz schwanken im Jahresverlauf
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Eine Infektion durch Humane Herpesviren vom Typ 6 oder 7 könnte Reaktionen im Gehirn auslösen, die zu Symptomen der Alzheimer-Krankheit führen.

Alzheimer: Verstärkte Hinweise auf Virusinfektion

Eine Infektion von Hirnzellen durch Humane Herpesviren könnte an der Entwicklung der Alzheimer-Demenz beteiligt sein – endgültiger Beweis steht aber immer noch aus
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Menschlicher Schädel mit eingezeichnetem Gehirn

Evolution des Menschen: Neues Gen ließ das Gehirn wachsen

Ein Gen, das nur beim Menschen und nicht bei Affen vorkommt, beeinflusst einen Signalweg im Fötus so, dass vermehrt Neuronen der Großhirnrinde entstehen
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Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse gilt als gesund.

Gutes Essen fürs Hirn

Eine ausgewogene Ernährung könnte helfen, altersbedingtes Schrumpfen des Gehirns zu bremsen
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Das Beta-Amyloid-Peptid entsteht durch enzymatische Spaltung eines Vorläuferproteins.

Cholesterin im Hirn beschleunigt Plaquebildung bei Alzheimer

Zellmembranen mit hohem Cholesteringehalt wirken wie ein Katalysator auf die Aggregation von Beta-Amyloid-Peptiden
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Der Hippocampus hat die Form eines Seepferdchens.

Produktion neuer Hirnzellen hält bis ins hohe Alter unverändert an

Auch im Hippocampus alter Menschen entstehen noch neue Neuronen, die für Gedächtnis- und Lernprozesse nötig sind
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Schädel von Mensch, Schimpanse, Orang-Utan und Makake mit Angabe des mittleren Hirngewichts

Am Beginn der Menschwerdung stand mehr soziale Intelligenz

Hypothese: Ein veränderter Gehalt an Neurotransmittern in der Hirnregion des Striatums stärkte kooperatives Verhalten und soziale Bindungen und leitete die Entwicklung zum Menschen ein
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Im Vergleich zu unbehandelten Ratten (links) zeigt das Hirngewebe der behandelten Tiere (rechts) weniger „Löcher“ (Pfeile), die abgestorbene Neuronen hinterlassen haben.

Alzheimer: Neue Therapie schützt Ratten vor Depression und Gedächtnisverlust

Ein über längere Zeit verabreichter Wirkstoff verlängert die Lebensdauer von Neuronen und schützt vor Krankheitssymptomen, ohne aber die Proteinablagerungen im Gehirn zu verhindern
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Sich trotz lauter Geräuschkulisse noch zu unterhalten, ist häufig nicht ganz einfach.

Gut hören trotz Lärmkulisse ist trainierbar

Spezielles Computerspiel bringt das Gehirn auf Trab, so dass Sprache auch in lauter Umgebung besser verstanden wird
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Mikroskopaufnahme einer Kultur aus Nervenzellen, deren Aktivität sich über designte Lichtpulse steuern lassen könnte.

Laserblitze regeln Aktivität lebender Nervenzellen

Über die Phasenstruktur von Lichtwellen lässt sich die Aktivität lichtaktiver Proteine steuern
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Die Nukleinsäure RNA (links) ist ähnlich aufgebaut wie ein Einzelstrang der DNA (rechts).

Darmkeime regulieren Gene von Hirnzellen

Fehlende Darmflora verändert die Produktion von microRNAs in Hirnregionen von Mäusen und Ratten, was die Furchtreaktionen der Tiere verstärkt
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Ein wenig Alkohol stimuliert die Kreativität.

Nicht nur ein Klischee: Alkohol steigert die Kreativität

Ein großes Bier fördert kreative Denkprozesse der Problemlösung - assoziatives Querdenken dagegen nicht
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Klotho verbessert die Signalübertragung zwischen bestimmten Hirnzellen.

Behandlung mit Langlebigkeitshormon steigert geistige Fitness – auch im Alter

Der Botenstoff Klotho lässt sich möglicherweise therapeutisch nutzen, um Hirnleistungen zu verbessern, die alters- oder krankheitsbedingt nachlassen
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