Nachrichten zum Thema Ökologie

Die Ackerbohne ist nur eine von vielen Pflanzenarten, die auch außerhalb der Blüte Nektar produziert, um nützliche Insekten anzulocken.

Wie Pflanzen ihre Nektarproduktion vor Schadinsekten schützen

Insekten, die nektarbildendes Gewebe außerhalb der Blüten fressen wollen, werden durch große Mengen einer giftigen Aminosäure abgeschreckt
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Der Blatthornkäfer Epirinus flagellatus (f) wird vom Geruch der Nussfrucht (a = Aufsicht, b = Seitenansicht) des Grases Ceratocaryum argenteum angelockt, die einem Kotballen (g) von Antilopen ähnelt.

Fäkale Mimikry: Stinkende Nussfrucht lockt kotfressende Käfer an

Südafrikanisches Savannengras bildet Samenkörner, die in Geruch und Aussehen den Kotballen von Antilopen ähneln
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Der Schwarzhörnige Totengräber (Nicrophorus vespilloides) vergräbt Kadaver kleiner Säugetiere, die dem Weibchen und den Larven als Nahrung dienen.

Aaskäfer: Sexuallockstoff verrät auch körperliche Fitness

Männchen des Schwarzhörnigen Totengräbers, die groß, gut genährt, älter oder parasitenfrei sind, locken die meisten Weibchen an
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Wegschnecken der Gattung Arion nehmen Fadenwürmer ein Stück mit.

Wurmtaxi

Im Darm von Nacktschnecken können Fadenwürmer unbeschadet eine größere Strecke zurücklegen, um zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen
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Der Schwarzgefleckte Bläuling (Maculinea arion), auch Thymian-Ameisenbläuling genannt, verbringt den größten Teil seines Lebenszyklus als parasitische Raupe in einem Ameisennest.

Wegweiser für Schmetterling: Pflanzenduftstoff zeigt Ameisennest an

Bei Bedrohung durch Ameisen locken Oregano- und Thymianpflanzen Bläulinge an, deren Raupen dann in die Nester eindringen und dort als Parasiten leben
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Die innere Uhr von Petunien bewirkt, dass die Blüten nur nachts Duftstoffe produzieren.

Zeitschaltuhr für Blumenduft

Bei Petunien sorgt ein Gen der inneren Uhr dafür, dass die Blüten nur nachts duften
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Ameisen nutzen das Angebot menschlicher Nahrungsreste in der Stadt.

Fast Food für die Stadtameisen

Einige Ameisenarten haben sich an das Leben in der Stadt angepasst, indem sie Essensreste als Nahrung nutzen – andere Spezies dieser Insekten sind mit anderen Strategien erfolgreich
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Neonothopanus gardneri am Fuße einer Babassupalme.

Nur nachts: Lockendes Leuchten für die Sporenverbreitung

Pilz erzeugt - von einer inneren Uhr gesteuert - grünes Licht, um im Dunkeln Insekten anzuziehen
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Orca beim Lachsfang

Leben nach der Menopause: Weise Orca-Weibchen weisen den Weg

Über die fortpflanzungsfähigen Jahre hinaus sind Walweibchen wertvolle Anführer und geben ihr Wissen über Jagdgründe weiter
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Längliche Wurzelknöllchen des Rotklees Trifolium pratense

Rhizobium: Knöllchenbakterium ist „Mikrobe des Jahres 2015“

Durch eine Symbiose mit Hülsenfrüchtlern erlangen die Bakterien die Fähigkeit, den Luftstickstoff zu binden, und verbessern so die Stickstoffversorgung der Pflanze
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Ameise beim Nektarsammeln am Rand der Kannenfalle einer Nepenthes-Art.

Kannenpflanze: Insektenfallen zeitweise außer Betrieb

Wenn Kundschafter-Ameisen beim Erstbesuch nicht gefangen werden, können sie eine große Zahl von Nestgenossen in die später wieder funktionierende Falle führen
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Nematoden wie Caenorhabditis elegans ernähren sich unter anderem von Bakterien (hier blau gefärbt).

Unterirdisch: Bakterien und Pilze gemeinsam gegen Fadenwürmer

Mit einem chemischen Signal locken Mikroben im Boden bestimmte Pilze an, die sich von Nematoden ernähren
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Einen oder wenige Wölfe zu töten bietet keinerlei Schutz für Viehherden - im Gegenteil.

Wölfe töten rächt sich

Abschuss weniger Tiere kann die Rudelstruktur zerstören, wodurch im Folgejahr deutlich mehr Nutzvieh gerissen wird
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Bei der Partnersuche werden weibliche Heuschrecken häufiger zur Beute von Fledermäusen als die Männchen.

Beutefang: Fledermäuse reagieren mehr auf Bewegung als auf Töne

Bei der Partnersuche werden die stummen fliegenden Heuschreckenweibchen häufiger gefressen als die unbeweglichen zirpenden Männchen
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Nur in der Regenzeit bildet die tropische Schmetterlingsart Bicyclus anynana auffällige Augenflecke.

Kleine Augenflecke lenken den Feind ab

In Experimenten mit tropischen Faltern attackierten Gottesanbeterinnen bevorzugt die auffällige Färbung der Flügel, so dass sich die Schmetterlinge nach dem ersten Angriff oft noch retten konnten
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Parasitische Schmetterlingslarven werden von den Wirtsameisen versorgt wie die eigene Brut.

Quietschen wie die Königin: Wie Schmetterlingsraupen im Ameisennest überleben

Parasitische Larven von Ameisenbläulingen produzieren nicht nur täuschende Duftstoffe, sondern imitieren auch akustische Signale der Ameisenkönigin
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Die Raupe des Lattich-Mönchs (Cucullia lactucae) präsentiert eine kräftige Warnfärbung.

Tarnen oder Warnen? – Wie Raupen überleben

Auffallende Warnfärbung ist dann keine gute Abwehrstrategie, wenn unerfahrene Jungvögel auf Nahrungssuche gehen
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In Kenia beobachtet: Bei der Futtersuche halten sich Geier an Adler.

Lecker Aas: Geier berauben Adler

Die Aasfresser belauern Adler, um eine gefundene Kadavermahlzeit dann für sich zu beanspruchen
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Seidenspinnen finden bessere Lebensbedingungen in der Stadt.

Fetter und fruchtbarer: Seidenspinnen profitieren vom Stadtleben

Artgenossen in freier Natur sind kleiner und produzieren weniger Eier – entscheidend sind offenbar Temperatur und Nahrungsangebot
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Der Rot-Schwingel (Festuca rubra) ist auch in Nord- und Mitteleuropa stark verbreitet.

Wenn der Elch beim Grasen sabbert

Mit dem Speichel sondern Huftiere Wirkstoffe ab, die die Produktion giftiger Abwehrstoffe in den Pflanzen hemmen
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