Chemie-Nobelpreisträger Daniel Schechtman hat 1982 die Strukturen entdeckt und damit die großen Zweifel der Forschergemeinde verstummen lassen: Quasikristalle. Ihre Atom- oder Molekülanordnung ist nicht regelmäßig symmetrisch strukturiert wie bei anderen Kristallen, sondern aperiodisch. Hier das Bild eines Silber-Aluminium-Quasikristalls. Eine solche Anordnung im Zweidimensionalen findet sich bereits auf jahrhundertalten arabischen Mosaiken, bei denen Kacheln in nur scheinbar symmetrischer Anordnung eine Fläche lückenlos füllen können - mathematisch nachgewiesen als Penrose-Parkett.