Typischer Kunststoff ist wasserabweisend, eignet sich also für Regenmäntel, Badewannen oder auch Laborschälchen für Zellkulturen. Um die Zellen zur Studienauswertung wieder davon zu lösen, ist ein Enzym nötig - und schädigt eventuell die Zellen. Wasseranziehender Kunststoff wäre praktischer. So entwickelten Max-Planck- und Fraunhofer-Forscher eine umschaltbare Variante: Bei Bruttemperatur von 37°C ist er wasserabweisend, bei Raumtemperatur zieht er Wasser an und die Zellen lösen sich leicht.