Nachrichten zum Thema Medizin

Klotho verbessert die Signalübertragung zwischen bestimmten Hirnzellen.

Behandlung mit Langlebigkeitshormon steigert geistige Fitness – auch im Alter

Der Botenstoff Klotho lässt sich möglicherweise therapeutisch nutzen, um Hirnleistungen zu verbessern, die alters- oder krankheitsbedingt nachlassen
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Heidelbeeren und schwarzer Tee sind reich an Flavonoiden.

Wie Darmbakterien vor Grippe schützen

Beim bakteriellen Abbau von Flavonoiden im Darm entsteht ein Produkt, das im Körper die Interferonproduktion verstärkt, den Krankheitsverlauf mildert und Lungenschäden durch Influenzaviren verringert
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Transplantierte Haut (oberhalb der weiß gepunkteten Linie) zeigt normale Hautstrukturen und eine feste Verbindung mit dem darunterliegenden Gewebe (Immunfluoreszenzaufnahme).

Diabetes: Gentherapie über transplantierte Haut

Entnommene, gentechnisch veränderte und dann rücktransplantierte Hautzellen setzen ein Hormon frei, das der Behandlung von Diabetes und Fettleibigkeit dienen könnte
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In der Bauchspeicheldrüse des Versuchstieres bilden sich im Bereich der Inselzellen (rot) Ablagerungen (grün) eines fehlgefalteten Proteins.

Infektiöses Protein löst Symptome von Diabetes aus

Fehlgefaltete Moleküle übertragen ihre Form auf normale Moleküle und bilden Ablagerungen, die die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstören
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Der neue Klebstoff haftet auch auf einem schlagenden Schweineherz.

Inspiriert durch Schneckenschleim: Superkleber für die Medizin

Hochelastisches biokompatibles Gel haftet auch auf feuchten Oberflächen und eignet sich als Hilfsmittel für die Chirurgie
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Ein Hund hält Herrchen oder Frauchen fit.

Gassi gehen im Alter wirksamer als Sport

Ältere Hundebesitzer sind körperlich aktiver als gleichaltrige Menschen ohne Hund – besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei Regen und kühlen Temperaturen
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Direkter Nachweis von Streptococcus gallolyticus in menschlichem Krebsgewebe durch Immunfluoreszenz-Mikroskopie: Die Pfeile zeigen die rot gefärbten Streptokokken an.

Streptokokken fördern Wachstum von Darmtumoren

Direkter Kontakt zwischen Krebszellen und Streptococcus gallolyticus-Bakterien regt die Zellteilung an und beschleunigt das Tumorwachstum
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Mangelnde Kontaktfähigkeit ist ein typisches Merkmal einer autistischen Störung.

Autismus: Hormontherapie mit Oxytocin wirkt – aber nicht immer

Ob sich die sozialen Fähigkeiten kranker Kinder durch eine Therapie mit Oxytocin verbessern, hängt davon ab, wie hoch der anfängliche Blutspiegel des Hormons ist
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Bei gleicher fettreicher Ernährung blieb die Maus mit fehlendem Geruchssinn schlank (rechts), während das normale Tier (links) fettleibig wurde.

Geruchssinn beeinflusst Kontrolle des Körpergewichts

Der Verlust des Riechvermögens führt bei Mäusen zu einem verstärkten Fettabbau und verhindert Fettleibigkeit bei kalorienreicher Ernährung
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Das Kniegelenk ist besonders häufig von Arthrose betroffen.

Evolution des Menschen: Vom Nutzen des Arthrose-Gens

Eine in Europa und Asien verbreitete Genvariante schadet nicht nur den Gelenken, sondern verkürzt auch die Beinknochen und könnte deshalb das Bruchrisiko senken
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Koronararterien des menschlichen Herzens

Koronare Herzkrankheit: Wozu sind schlechte Gene gut?

Mehrere Genvarianten im menschlichen Erbgut erhöhen die Anfälligkeit für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße – haben aber den Vorteil, den Fortpflanzungserfolg zu steigern
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Bei der Parkinson-Erkrankung lagern sich Partikel aus Alpha-Synuclein (dunkelbraun gefärbt) in Neuronen der Substantia nigra, einem Teil des Mittelhirns, ab.

Parkinson – auch eine Autoimmunkrankheit?

Die Ansammlung eines fehlgefalteten Proteins im Gehirn könnte Immunzellen dazu aktivieren, dopaminbildende Neuronen anzugreifen
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Glatter Krallenfrosch (Xenopus laevis)

Von Fröschen lernen: Wie Hautwunden ohne Narben heilen

Auch tiefe Hautwunden regenerieren beim Krallenfrosch vollständig, da sich Zellen aus anderen Gewebeschichten unter der Haut am Heilungsprozess beteiligen
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Bei einer Blaseninfektion heftet sich das E. coli-Bakterium (golden gefärbt) zunächst an der Blasenwand an und dringt dann in eine Zelle ein.

Behandlung von Harnwegsinfektionen – ganz ohne Antibiotika

Wirkstoff blockiert das Anheften der Erreger an Zellen von Darm- und Blasenwand und erschwert so wiederkehrende Infektionen
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Tägliches Auftragen des Wirkstoffs auf menschliches Hautgewebe verstärkt die Pigmentierung (ganz rechts: 8. Tag, daneben zwei Kontrollen).

Bräunende Creme soll die Haut vor Krebs schützen

Lokale Behandlung regt die Melaninproduktion an und könnte insbesondere sehr hellhäutige Menschen vor der krebsauslösenden Wirkung der UV-Strahlung des Sonnenlichts bewahren
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Lieber Weißbrot oder Vollkornbrot? – das ist hier die Frage.

Ist Vollkornbrot gesünder?

Wie Brotsorten den Blutzuckerspiegel und andere Blutwerte beeinflussen, hängt von der individuellen Darmflora ab und ist bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich
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In Krankenhäusern können sich multiresistente Formen von Staphylococcus aureus entwickeln (kolorierte rasterelektronenmikroskopische Aufnahme).

Bakterielles Leben im Krankenhaus

Studie dokumentiert, wie Bakterien zwischen Patienten, Pflegepersonal und Oberflächen innerhalb eines Hospitals übertragen werden
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Das Influenzavirus (Schemazeichnung) ist zur Vermehrung auf den Stoffwechsel der Wirtszelle angewiesen.

Krebsmittel wirkt auch gegen Grippeviren

Experimenteller Wirkstoff für die Krebstherapie blockiert auch Signalwege in Lungenzellen, was deren Stoffwechselaktivität drosselt und so die Vermehrung von Influenzaviren hemmt
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Auf der Haut des südindischen Froschs Hydrophylax bahuvistara fanden Forscher einen Wirkstoff gegen Grippeviren (Schemazeichnung eines Influenzavirus im Hintergrund).

Frosch-Schleim tötet Grippeviren

Peptid von der Haut eines südindischen Frosches kann im Tierversuch effektiv Influenza A-Viren zerstören
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