Nachrichten zum Thema Neurophysiologie

Bei fettreicher Ernährung werden Mäuse träge, noch bevor sie richtig fett geworden sind.

Fettleibigkeit: Gestörte Hirnfunktion verringert körperliche Aktivität

Mangel an Dopaminrezeptoren im Striatum lässt fettleibige Mäuse träge werden – dagegen beschleunigt inaktives Verhalten die Gewichtszunahme nicht
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Ablagerung von Alpha-Synuklein (braun) in einer Hirnzelle bei Parkinson.

Gestörte Darmflora – eine mögliche Ursache von Parkinson

Darmbakterien von Patienten können nach Übertragung in den Darm von Mäusen typische Symptome der neurodegenerativen Erkrankung auslösen
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Nachdem das Knochen-Gen Osteocrin im Gehirn der Primaten eine neue Funktion übernommen hatte, kam es im Lauf der Evolution zu einem verstärkten Hirnwachstum.

Evolution des Menschen: Knochen-Gen übernimmt neue Funktion im Gehirn

Nur bei Primaten ist das Osteocrin-Gen auch in Neuronen der Großhirnrinde aktiv und steuert wahrscheinlich die Vernetzung der Nervenzellen beim Hirnwachstum
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Einsamkeit im Alter ist mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko verbunden.

Gefühl der Einsamkeit – ein früher Vorbote der Altersdemenz

Noch vor den ersten Symptomen einer kognitiven Störung sammeln sich im Gehirn bereits die für Alzheimer typischen Amyloid-Eiweißstoffe an, was offenbar auch die Empfindung sozialer Isolation auslöst
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Einsamkeit ist eine Form von sozialem Stress.

Ins Hirn geschaut: Männchen und Weibchen reagieren unterschiedlich auf Stress

Soziale Isolation löst in bestimmten Neuronen weiblicher Mäuse stärkere Stressreaktionen aus als bei männlichen – körperlicher Stress dagegen wirkt auf beide Geschlechter gleich
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Abgüsse von Schädeln verschiedener Vor- und Frühmenschen ermöglichen die Berechnung der Blutflussrate des jeweiligen Gehirns.

Blutdürstiges Gehirn steigerte die Intelligenz der frühen Menschen

Fossile Schädel liefern Angaben über die Größe der Arterien, die das Gehirn mit Blut versorgten, woraus sich Rückschlüsse auf die Aktivität der Hirnzellen ergeben
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Stark empathische Menschen können durch Händchenhalten Schmerzen merklich lindern.

Händchenhalten dämpft den Schmerz

Je größer die Empathie eines Mannes, desto stärker ist der schmerzlindernde Effekt, den er durch Körperkontakt bei seiner Partnerin erzielt
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Auch wenn ein Süßstoff im Gegensatz zu natürlichen Zuckerarten keine verwertbaren Kalorien hat, kann er das Essverhalten beeinflussen.

Wie ein kalorienfreier Süßstoff den Appetit anregt

Bei Fliegen und Mäusen aktiviert ein vorübergehender Futterzusatz von Sucralose spezielle Hirnzellen, was ein Hungergefühl auslöst und die Nahrungsaufnahme verstärkt
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Freiwilliges Laufradtraining fördert die Bildung neuer Nervenzellen (durch grüne Fluoreszenzmarkierung sichtbar gemacht) im Hippocampus von erwachsenen Mäusen.

Wie Lauftraining das Gedächtnis verbessert

Die Beinmuskeln von Mäusen, Affen und Menschen setzen bei stärkerer Beanspruchung ein Enzym frei, welches das Wachstum neuer Hirnzellen anregt und kognitive Hirnfunktionen fördert
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Auch starke positive Gefühle können dem Herzen schaden.

Happy-Heart-Syndrom: Auch große Freude kann das Herz brechen

Nicht nur Trauer oder Angst, auch starke positive Emotionen können eine Herzschwäche auslösen
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Grade bei Sportarten mit heftigem Körperkontakt kann das Gehirn schnell einen Stoß bekommen.

Gehirnerschütterung – Ruhe danach extrem wichtig

Studie an Mäusen belegt: Nach einigen Tagen erholt sich das Gehirn von selbst wieder, doch wenn es wiederholt erschüttert wird, nimmt es dauerhaft Schaden
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Gel-Gehirn aus dem 3D-Drucker

3D-Druck: Gel-Gehirn erklärt Furchenbildung

Physikalische Kräfte sind eher für die komplexe Struktur der Hirnwindungen verantwortlich als biologische und chemische Faktoren
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Jungen erkranken häufiger an frühkindlichem Autismus als Mädchen.

Antidepressivum in der Schwangerschaft – erhöhtes Risiko für Autismus

Insbesondere die sogenannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer könnten die normale Hirnentwicklung des ungeborenen Kindes stören
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Auch die Schnake hat hinter den Flügeln Halteren – dünne Fortsätze mit keulenförmiger Verdickung am Ende.

Von Fliegen und Mücken: Schwingkölbchen helfen auch beim Krabbeln

Die paarigen Sinnesorgane hinter den Flügeln dienen nicht nur der Stabilisierung des Fluges, sondern übernehmen auch weitere, zum Teil noch ungeklärte Funktionen
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Erstmals sichtbar gemacht: Im Fettgewebe bilden Fortsätze von Nervenzellen (rot) enge Kontakte mit Fettzellen (grün).

Genervtes Fett: Nervenzellen stimulieren Fettabbau

In engem räumlichen Kontakt mit den Fettzellen produzieren Neuronen des sympathischen Nervensystems einen Botenstoff, der die Fettspaltung in Gang setzt – Neuer Therapieansatz gegen Fettleibigkeit
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Die Gehirnentwicklung neugeborener Mäuse hängt auch von einem Pheromon ab, das der Vater vor der Begattung freigesetzt hat.

Männliches Pheromon fördert Hirnentwicklung des noch nicht gezeugten Nachwuchses

Noch vor der Begattung stimuliert der Botenstoff das Wachstum der Milchdrüsen von Mäuseweibchen und verbessert später die Ernährung der Jungen
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Autismus verrät sich beim Schnuppern

Kinder mit autistischen Störungen unterscheiden beim Atmen weniger zwischen Duft und Gestank
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Kaffee ist ein beliebtes Heißgetränk.

Kaffeetrinker erkranken seltener an Multipler Sklerose

Wer täglich mindestens vier Tassen Kaffee genießt, hat im Vergleich zu Kaffeemuffeln ein etwa anderthalbfach geringeres Risiko für die neurodegenerativen Erkrankung
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Infizierte Mäuse produzieren ein abstoßendes Pheromon.

Pheromone: Warum infizierte Mäuse ihren Artgenossen stinken

Ein noch unbekannter Geruchsstoff kranker Tiere löst abweisendes Verhalten bei Artgenossen aus und verhindert so eine Ansteckung
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