Nachrichten zum Thema Biowissenschaften

Der nach Autotomie regenerierte Schwanzteil ist leicht erkennbar.

Kosten-Nutzen-Rechnung: Wenn Eidechsen ihren Schwanz abwerfen

Das Abstoßen des Körperteils erleichtert die Flucht, senkt aber danach vorübergehend die Überlebensrate – doch nur bis zur vollständigen Regeneration
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Leishmanien (grün) vermehren sich im Inneren von Immunzellen (pink und blau).

Immunschutz durch dauerhafte Infektion

Nach der akuten Krankheitsphase können Leishmanien in geringer Zahl im Körper überdauern, dabei aktiv die Immunabwehr lang anhaltend stimulieren und eine Neuinfektion verhindern
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Künstlich erhellte Straßen haben bei üblicher Beleuchtungsstärke keinen Einfluss auf den Beginn des morgendlichen Vogelkonzerts.

Straßenbeleuchtung beeinflusst das morgendliche Vogelkonzert doch nicht

Der vorgezogene Gesangsbeginn in der Nähe von Straßen und Siedlungen liegt nicht an der Lichtverschmutzung
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Skelett eines nicht geschlüpften Protoceratops-Embryos

Dinosaurier waren keine schnellen Brüter

Analyse fossiler Saurier-Eier ergibt ein im Vergleich zu Vögeln sehr langsames Wachstum der Embryonen – die Jungen schlüpften erst Monate nach der Eiablage
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Sind Schimpansen doch nicht altruistisch?

Schimpansen: Weder selbstlos noch boshaft

Neue Studie kann bisherige Beobachtungen von scheinbar altruistischem Verhalten nicht bestätigen – aber die Menschenaffen sind auch nicht garstig
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Rachen-, Mund- und Nasenraum zählen zum Vokaltrakt von Affen und Menschen.

Warum Affen nicht sprechen können

Entgegen der bisherigen Ansicht wird die Sprachfähigkeit nicht durch die Anatomie des Sprechapparats, sondern durch die fehlende neuronale Steuerung verhindert
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Mexikanische Bulldoggfledermaus (Tadarida brasiliensis)

Gebt mir ein „O”!

Der Mexikanischen Bulldoggfledermaus helfen spezialisierte Gesichtsmuskeln, das Maul zu formen und so ihre Ultraschallschreie zu modulieren
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Frauen haben bei allen in die Erhebung einbezogenen Primatenspezies eine höhere Lebenserwartung als Männer.

Alt werden ist relativ jung

Erst in jüngster Zeit ist die Lebenserwartung des Menschen stark gestiegen - das zeigen Daten von Menschen und von anderen Primaten aus unterschiedlichen Zeiten
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Die Becherzellen (blau) der Darmwand produzieren Schleim (grün) als eine Barriere, die das Eindringen schädlicher Bakterien verhindert.

Wie Ballaststoffe den Darm schützen

Bei ballaststoffarmer Ernährung nutzen einige Darmbakterien eine alternative Nahrungsquelle und bauen Polysaccharide des Schleims ab, der die Innenwand des Darms auskleidet – dadurch steigt das Infektionsrisiko
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Die Besiedlung der Haut durch Propionibacterium acnes schützt die Haut vor oxidativem Stress.

Hautbakterien produzieren schützendes Antioxidans

Die zur normalen Hautflora zählenden Propionibakterien setzen große Mengen eines Enzyms frei, das reaktive Sauerstoffverbindungen unschädlich macht
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Durch Fellpflege des Alpha-Männchens erkaufen sich rangniedere Schimpansen die Möglichkeit zur Kopulation.

Mehr Sex durch gute Beziehungen zum Boss

Das Alpha-Männchen einer Schimpansengruppe toleriert die Kopulation anderer Geschlechtsgenossen im Tausch gegen soziale Vorteile, die seine Stellung festigen
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Nicht nur in Dänemark gehen Menschen mit der Flinte auf Vogeljagd.

Selektion durchs Jagdgewehr: Vögel mit größerem Gehirn haben bessere Überlebenschancen

In den Vogelpopulationen einer Region besteht für die Tiere mit dem kleinsten Gehirn ein bis zu 30-mal größeres Risiko, von Jägern geschossen zu werden
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Mauersegler im Flug

Luftiger Lebenswandel

Messungen beweisen: Mauersegler können in der Tat zehn Monate in der Luft bleiben, ohne auch nur einmal den Grund zu berühren
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Larve eines Hakenwurms

Asthmatherapie: Protein aus Wurmparasiten dämpft Entzündungen

Ein gentechnisch hergestelltes Protein von Hakenwürmern lindert Asthmasymptome bei Mäusen, indem es die Produktion entzündungshemmender Immunzellen verstärkt
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Die Schimpansin Gremlin ist allein aufgrund ihres hohen Alters bis in die Spitze der sozialen Rangordnung vorgedrungen.

Kein Kampf um die Rangordnung: Schimpansinnen warten lieber ab

Während männliche Schimpansen um eine höhere soziale Stellung kämpfen, richtet sich die Rangstufe der Weibchen hauptsächlich nach dem Alter
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Einsamkeit ist eine Form von sozialem Stress.

Ins Hirn geschaut: Männchen und Weibchen reagieren unterschiedlich auf Stress

Soziale Isolation löst in bestimmten Neuronen weiblicher Mäuse stärkere Stressreaktionen aus als bei männlichen – körperlicher Stress dagegen wirkt auf beide Geschlechter gleich
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Tritrichomonas musculis, neu entdeckter Bewohner des Darms von Mäusen (kolorierte rasterelektronenmikroskopische Aufnahme)

Protozoen im Darm schützen vor Infektionen

Eine neu entdeckte Mikrobenart in der Darmflora von Mäusen verstärkt die Abwehr von Salmonellen und weist auf eine ähnliche Schutzwirkung beim Menschen hin
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Aus kleinen Jungs mit ungewöhnlich hoher Stimmlage werden Männer mit ungewöhnlich hoher Stimmlage.

Tiefe oder hohe Stimme: Wie der Junge, so der Mann

Schon bei 7-Jährigen lässt sich anhand der Stimmlage voraussagen, wie tief die Stimme nach dem Stimmbruch und für den Rest des Lebens sein wird
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Die Gähndauer des Löwen liegt zwischen der von Kapuzineraffe und Pferd.

Gähnen stimuliert das Hirn

Je größer und komplexer das Gehirn, desto länger gähnt ein Säugetier – wahrscheinlich um dadurch die Durchblutung des Denkorgans zu verbessern
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