Nachrichten zum Thema Biowissenschaften

Die Becherzellen (blau) der Darmwand produzieren Schleim (grün) als eine Barriere, die das Eindringen schädlicher Bakterien verhindert.

Wie Ballaststoffe den Darm schützen

Bei ballaststoffarmer Ernährung nutzen einige Darmbakterien eine alternative Nahrungsquelle und bauen Polysaccharide des Schleims ab, der die Innenwand des Darms auskleidet – dadurch steigt das Infektionsrisiko
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Die Besiedlung der Haut durch Propionibacterium acnes schützt die Haut vor oxidativem Stress.

Hautbakterien produzieren schützendes Antioxidans

Die zur normalen Hautflora zählenden Propionibakterien setzen große Mengen eines Enzyms frei, das reaktive Sauerstoffverbindungen unschädlich macht
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Durch Fellpflege des Alpha-Männchens erkaufen sich rangniedere Schimpansen die Möglichkeit zur Kopulation.

Mehr Sex durch gute Beziehungen zum Boss

Das Alpha-Männchen einer Schimpansengruppe toleriert die Kopulation anderer Geschlechtsgenossen im Tausch gegen soziale Vorteile, die seine Stellung festigen
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Nicht nur in Dänemark gehen Menschen mit der Flinte auf Vogeljagd.

Selektion durchs Jagdgewehr: Vögel mit größerem Gehirn haben bessere Überlebenschancen

In den Vogelpopulationen einer Region besteht für die Tiere mit dem kleinsten Gehirn ein bis zu 30-mal größeres Risiko, von Jägern geschossen zu werden
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Mauersegler im Flug

Luftiger Lebenswandel

Messungen beweisen: Mauersegler können in der Tat zehn Monate in der Luft bleiben, ohne auch nur einmal den Grund zu berühren
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Larve eines Hakenwurms

Asthmatherapie: Protein aus Wurmparasiten dämpft Entzündungen

Ein gentechnisch hergestelltes Protein von Hakenwürmern lindert Asthmasymptome bei Mäusen, indem es die Produktion entzündungshemmender Immunzellen verstärkt
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Die Schimpansin Gremlin ist allein aufgrund ihres hohen Alters bis in die Spitze der sozialen Rangordnung vorgedrungen.

Kein Kampf um die Rangordnung: Schimpansinnen warten lieber ab

Während männliche Schimpansen um eine höhere soziale Stellung kämpfen, richtet sich die Rangstufe der Weibchen hauptsächlich nach dem Alter
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Einsamkeit ist eine Form von sozialem Stress.

Ins Hirn geschaut: Männchen und Weibchen reagieren unterschiedlich auf Stress

Soziale Isolation löst in bestimmten Neuronen weiblicher Mäuse stärkere Stressreaktionen aus als bei männlichen – körperlicher Stress dagegen wirkt auf beide Geschlechter gleich
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Tritrichomonas musculis, neu entdeckter Bewohner des Darms von Mäusen (kolorierte rasterelektronenmikroskopische Aufnahme)

Protozoen im Darm schützen vor Infektionen

Eine neu entdeckte Mikrobenart in der Darmflora von Mäusen verstärkt die Abwehr von Salmonellen und weist auf eine ähnliche Schutzwirkung beim Menschen hin
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Aus kleinen Jungs mit ungewöhnlich hoher Stimmlage werden Männer mit ungewöhnlich hoher Stimmlage.

Tiefe oder hohe Stimme: Wie der Junge, so der Mann

Schon bei 7-Jährigen lässt sich anhand der Stimmlage voraussagen, wie tief die Stimme nach dem Stimmbruch und für den Rest des Lebens sein wird
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Die Gähndauer des Löwen liegt zwischen der von Kapuzineraffe und Pferd.

Gähnen stimuliert das Hirn

Je größer und komplexer das Gehirn, desto länger gähnt ein Säugetier – wahrscheinlich um dadurch die Durchblutung des Denkorgans zu verbessern
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Probiotische Nahrungsergänzungsmittel enthalten lebensfähige Bakterien in hoher Konzentration.

Probiotische Bakterien: Warum manche bleiben und andere nicht

Eine Therapie von Darmerkrankungen durch Einnahme von Bakterien ist nur dann erfolgreich, wenn sie durch Auswahl der Keime individuell auf die Darmflora des Patienten abgestimmt ist
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Aus bis zu einem Meter Tiefe wurden Bodenproben für die Altersbestimmung von abgestorbenen Pflanzen gezogen.

Böden als CO2-Speicher überschätzt

Altersbestimmung des gespeicherten Kohlenstoffs offenbart, dass Böden viel weniger Kohlendioxid aufnehmen als bisher angenommen
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Vögel lernen schnell, dass vorbeifahrende Fahrzeuge ungefährlich sind, tödliche Kollisionen verhindert das aber nicht.

Kein Lerneffekt: Vögel im Straßenverkehr

Gewöhnung an schnell vorbeifahrende Autos führt nicht dazu, dass das Kollisionsrisiko sinkt
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Im Schwarm ist der einzelne Fisch sicherer als allein.

Fisch im Schwarm berechnet: Warum sich das Schwärmen lohnt

Bei wachsender Gruppengröße steigt das Risiko entdeckt zu werden zwar an - der Effekt ist jedoch so gering, dass die Vorteile überwiegen
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Morgens eine halbe Stunde helles Licht aus einem Leuchtkasten lässt den Testosteronspiegel steigen.

Lichttherapie für Sexmuffel

Bestrahlung mit hellem Licht am frühen Morgen erhöht den Testosteronspiegel und steigert die Libido bei Männern mit mangelndem sexuellen Verlangen
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Clostridium difficile ist ein anaerober Sporenbildner, der als Hospitalkeim schwere Darmentzündungen verursacht.

Wurmmittel wirkt auch gegen Hospitalkeim

Medikamente, die zurzeit nur gegen Wurmparasiten eingesetzt werden, können Clostridium difficile-Bakterien – schwer zu bekämpfende Erreger von Darminfektionen – effektiv abtöten
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Weiteressen oder nicht? – das ist hier die Frage.

Vom Boden essen

Fällt ein Nahrungsmittel auf eine mit Bakterien verunreinigte Oberfläche, wird es praktisch ohne zeitliche Verzögerung kontaminiert
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Im Vergleich zum menschlichen Insulin (blau/weiß + grün) fehlt dem Insulin der Landkarten-Kegelschnecke (rot/weiß) der grün dargestellte Teil der B-Kette, der für die Bildung von Aggregaten verantwortlich ist.

Insulin von Kegelschnecken

Ein besonders schnell wirkendes Insulin, das die Meerestiere beim Beutefang nutzen, um Fische zu lähmen, könnte auch für die Behandlung von Diabetikern nützlich sein
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