Nachrichten zum Thema Natur

Künstlerische Darstellung der Arktis-Kamele auf Ellesmere Island vor rund 3,5 Millionen Jahren.

Kamele kamen aus Kanadas Arktis

Funde von einer nordkanadischen Insel verlagern die Herkunft der Tiere um etwa 1.200 Kilometer nach Norden
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Als Reaktion auf eine ständige Bedrohung durch Räuber verstärkt sich das Schwanzwachstum der Waldfrosch-Kaulquappen.

Dauerstress durch Räuber verändert Kaulquappen-Körper

Ein anhaltend hoher Spiegel von Stresshormonen fördert das Schwanzwachstum, wodurch die Froschlarven ihren Feinden häufiger entwischen können
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Männchen und Weibchen des Edwards-Sifakas sehen einander extrem ähnlich, so dass sie rein äußerlich nur schwer zu unterscheiden sind.

Lemuren: Lebenslange Rastlosigkeit lässt Männchen früher sterben

Die Weibchen einer Lemurenart auf Madagaskar leben vermutlich deshalb länger als die Männchen, weil sie früher zur Ruhe kommen und ihr gewohntes soziales Umfeld dann nicht mehr verlassen
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Ohne Bedrohung durch parasitoide Wespen bevorzugen die Taufliegen zur Eiablage alkoholfreie Nahrung (blau eingefärbt) gegenüber alkoholhaltiger Nahrung (rot eingefärbt), auf der sich die Larven (weiß) entwickeln.

Taufliegen schützen Larven mit Alkohol

Beim Anblick parasitoider Wespen legen die Fliegenweibchen ihre Eier bevorzugt auf alkoholhaltiger Nahrung ab, um die später schlüpfenden Larven zu schützen
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Modell des elektrostatischen Feldes rund um eine 30cm hohe Blume in einem typischen atmosphärischen Feld von 100 V/m, geerdet im Boden. Links das elektrische Potential in Abhängigkeit von Höhe und Abstand zum Stängel, rechts das elektrische Feld.

Bienchen, Blümchen und elektrische Felder

Neben Duft, Form und Farbe wirken auch elektrische Felder rund um Blüten auf die Bestäuberinsekten – beim Besuch reagieren die Felder von Blumen und Insekten aufeinander und stellen eine bislang unbekannte Art der Kommunikation.
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Wie die Natur: Mit Eisenmolekülen Wasserstoff spalten

In Brennstoffzellen hilft der Eisenkern eines neuen synthetischen Moleküls als natur-ähnlicher Katalysator beim Aufspalten von Wasserstoff – schnell, effizient und deutlich günstiger als mit Platin
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Haifischflossen mit längerer Ober- als Unterkante - in heterocerker Form - sind für das schnelle Schwimmen optimiert, auf die Bildung des Vorderkantenwirbels hat diese spezielle Form aber kaum Einfluss.

Fischflossen liefern Vortrieb durch Verwirbelung

Nicht die Dreiecksform der Schwanzflossen ist für den optimalen Vortrieb verantwortlich, sondern ein Vorderkanten-Wirbel wie bei manchen Vögeln, Insekten und Jetfightern
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Nasonia vitripennis-Wespen bei der Paarung

Evolution: Wie Insekten neue Sexuallockstoffe entwickeln

Am Beispiel einer Wespenart konnten deutsche Biologen nachvollziehen, wie sich ein Pheromon verändern kann, ohne die Wirkung beim Empfänger zu stören
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Die Erbsenlaus (Acyrthosiphon pisum) lebt auf Schmetterlingsblütlern wie Erbse, Bohne oder Klee und ernährt sich vom Pflanzensaft.

Erbsenläuse fallen immer auf die Füße

Wenn die Blattläuse die Flucht ergreifen, indem sie sich in einer bestimmten Körperhaltung fallen lassen, dreht sich ihr Körper automatisch in die richtige Position
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Die Bastard-Schweinsbeere (Margaritaria nobilis) schimmert in blau-grün – bei Feuchtigkeit mehr grün, etwa wenn sie wie hier im Wasser liegt.

Bio-inspirierte Faser: Dehnen ändert Farbe

Nach dem Vorbild einer irisierenden Beere erzeugt die Nanostruktur der Oberfläche Farben des gesamten Regenbogenspektrums
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Die Schwarze Wegameise (Lasius niger) hält eine schwarze Perle mit Nestgeruch für ein Mitglied ihrer Kolonie.

Kein Stau auf der Ameisenstraße

Mit der Menge an Duftmarkierungen regulieren Wegameisen die Verkehrsdichte auf ihren Pfaden zur Futterquelle
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Einige der lebensfähigen Luftkeime aus der Troposphäre lassen sich im Labor auf Agarplatten anzüchten.

Reges bakterielles Leben in der Wolkenzone

In Höhen von zehn Kilometern über dem Erdboden existieren erstaunlich viele Bakterien, die bei der Wolkenbildung eine Rolle spielen könnten
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Sehr hohe Bäume können sich weder mit sehr kleinen noch mit sehr großen Blättern ausreichend versorgen.

Warum hohe Bäume nur mittelgroße Blätter haben

Rechenmodell liefert biophysikalische Begründung für die Abwesenheit riesiger und winziger Blätter an hohen Bäumen - Nährstoffe können bei großen Stammhöhen sonst nicht effizient durch den Baum gepumpt werden
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In mondlosen Nächten nutzt der afrikanische Mistkäfer Scarabaeus satyrus die Milchstraße zur Orientierung.

Mistkäfer orientieren sich nachts an der Milchstraße

In mondlosen Nächten nutzen die Insekten den diffusen Lichtstreifen am Himmel, um ihre Dungkugel auf geradem Weg fortzurollen
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Tiefsee-Hummer der Gattung Puerulus, der im Indischen Ozean häufig gefischt wird, aber von dem erst kürzlich klar wurde, dass er neu für die Wissenschaft ist

Biodiversität: Wettlauf gegen Artensterben könnte gewonnen werden

Forschertrio sieht Lage nicht so hoffnungslos, wie frühere Schätzungen befürchten ließen - Ganze Vielfalt zu katalogisieren sei machbar
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Adeliepinguin (Pygoscelis adeliae) in der Antarktis

Unterwasserspionage bei Pinguinen

Japanische Forscher beobachten die Polarvögel beim Jagdausflug mit Hilfe ausgeklügelter Systeme aus Kamera und Beschleunigungssensoren
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Schottische Plantage mit etwa 6-jährigen Weiden

Biosprit aus Weidenbäumen: Starke Winde steigern Ausbeute

Schief wachsende Pflanzen haben einen bis zu fünffach höheren Zuckeranteil
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Japanische Wachteln suchen sich für ihr Gelege gezielt ein Plätzchen, auf dem die Eier besonders gut getarnt sind.

Wachtelmütter suchen die perfekte Tarnung fürs Ei

Die Hühnervögel suchen sich einen Untergrund aus, der das Gelege möglichst gut kaschiert
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Ren und Schneehuhn beim gemeinsamen Fressen

Polarfuchs: Krasses Klima steuert Nahrungsangebot

Wetterextreme synchronisieren Populationsdynamik verschiedener Arten, wobei der Polarfuchs seinen Beutetieren in Geburts- und Sterberaten ein Jahr hinterherhinkt
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Alte (links) und junge Wächter-Blattlaus

Manche Blattläuse schicken ihre Jüngsten und Ältesten an die Front

Die Parasiten, die in Gewebswucherungen von Pflanzen - sogenannten Gallen - leben, schützen ihre Kolonie durch aufopferndes Verhalten
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