Nachrichten zum Thema Natur

Der Blatthornkäfer Epirinus flagellatus (f) wird vom Geruch der Nussfrucht (a = Aufsicht, b = Seitenansicht) des Grases Ceratocaryum argenteum angelockt, die einem Kotballen (g) von Antilopen ähnelt.

Fäkale Mimikry: Stinkende Nussfrucht lockt kotfressende Käfer an

Südafrikanisches Savannengras bildet Samenkörner, die in Geruch und Aussehen den Kotballen von Antilopen ähneln
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Kollidierende Erdplatten: In einer Subduktionszone taucht eine ozeanische Platte unter einen angrenzenden Kontinent ab

Starkbeben: Spannungen im Untergrund geringer als bisher angenommen

Neue Analyse an abtauchenden Erdplatten liefert überraschende Ergebnisse zur Bebendynamik
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Basisschema für die numerische Simulation von Infektionswellen zweier verschiedener Erreger (A & B). Die kleinen Buchstaben zeigen den Status nach überstandener Infektion an.

Ausbruch von Epidemien: Physiker simulieren komplexe Verbreitungsszenarien

Stochastisches Modell zeigt starken Einfluss vom Doppelinfektionen – Risiko plötzlicher Ausbrüche wird erhöht
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Die Larven, die mit Pollen gefüttert werden, entwickeln sich zu Arbeiterinnen.

Keine Pollen für die Königin

Honigbienen müssen eine Larve ausschließlich mit Gelée Royale füttern, damit sie sich ungestört zu einer Königin entwickeln kann – Pollen und Honig enthalten hemmende Substanzen
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Bewegte Rocky Mountains: Erdbeben (gelbe Kugeln) treten entlang von Hebungszonen (dunkle Bereiche) auf, verursacht durch Strömungen im Erdmantel.

Gelöst: Rätsel um Erdbeben inmitten Nordamerikas

Zirkulationen im Erdmantel können Erdbeben weit entfernt von klassischen Risikozonen erklären
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Bei erhobenem und bei gesenktem Kopf – die Pupille ist stets parallel zum Boden ausgerichtet.

Warum nicht alle Pupillen rund sind

Je nachdem, ob ein Tier grasender Pflanzenfresser, aktiv jagender Räuber oder Lauerjäger ist, erweist sich eine andere Pupillenform als optimal
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Diese Himalaya-Karte zeigt die Verschiebungen des Starkbeben vom 25. April 2015 um bis zu zwei Meter. Die Daten beruhen auf Aufnahmen des ESA-Radarsatelliten Sentinel-1.

Nepal: Geophysiker warnen vor weiterem Starkbeben westlich von Kathmandu

Zahlreiche Daten von Satelliten und seismischen Messstationen liefern genaues Bild der Erdbeben in der Himalaya-Region
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Muschelbank - Mit starken Adhäsionskräften halten sich die Muscheln selbst auf feuchtem Gestein unter Salzwasser fest.

Muschelkleber – Wie sie unter Wasser funktionieren

Positive Ladungsbarrieren müssen überwunden werden, um feste Klebeverbindungen auf feuchten Kontaktflächen aufbauen zu können
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Ein extrem saurer Magensaft schützt Aasfresser wie Hyänen vor Infektionen.

Extrem saurer Magensaft bei Aasfressern – und Menschen

Pflanzenfresser nehmen mit geringerer Wahrscheinlichkeit Krankheitserreger mit der Nahrung auf und können eher auf die Schutzwirkung der Magensäure verzichten als Fleisch- und Allesfresser
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Die Abgottschlange (Boa constrictor) wird ein bis drei Meter lang.

Wie Würgeschlangen töten

Eine Boa constrictor erstickt eine umschlungene Ratte nicht, sondern blockiert ihren Blutkreislauf und führt so einen Herzstillstand herbei
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Der Schwarzhörnige Totengräber (Nicrophorus vespilloides) vergräbt Kadaver kleiner Säugetiere, die dem Weibchen und den Larven als Nahrung dienen.

Aaskäfer: Sexuallockstoff verrät auch körperliche Fitness

Männchen des Schwarzhörnigen Totengräbers, die groß, gut genährt, älter oder parasitenfrei sind, locken die meisten Weibchen an
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Wegschnecken der Gattung Arion nehmen Fadenwürmer ein Stück mit.

Wurmtaxi

Im Darm von Nacktschnecken können Fadenwürmer unbeschadet eine größere Strecke zurücklegen, um zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen
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Unita-Gebirge in Utah: Wasser verdunstet von der Oberfläche eines Sees, von Pflanzen oder gelangt über Pflanzenatmung indirekt in die Atmosphäre.

Globaler Wasserkreislauf – Pflanzen nutzen weniger Regen als bisher angenommen

Analyse schwerer und leichter Wasserstoffisotope lässt Schluss auf unterschiedliche Pfade der Niederschläge zu
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Der Schwarzgefleckte Bläuling (Maculinea arion), auch Thymian-Ameisenbläuling genannt, verbringt den größten Teil seines Lebenszyklus als parasitische Raupe in einem Ameisennest.

Wegweiser für Schmetterling: Pflanzenduftstoff zeigt Ameisennest an

Bei Bedrohung durch Ameisen locken Oregano- und Thymianpflanzen Bläulinge an, deren Raupen dann in die Nester eindringen und dort als Parasiten leben
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Die Gehirnentwicklung neugeborener Mäuse hängt auch von einem Pheromon ab, das der Vater vor der Begattung freigesetzt hat.

Männliches Pheromon fördert Hirnentwicklung des noch nicht gezeugten Nachwuchses

Noch vor der Begattung stimuliert der Botenstoff das Wachstum der Milchdrüsen von Mäuseweibchen und verbessert später die Ernährung der Jungen
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Die innere Uhr von Petunien bewirkt, dass die Blüten nur nachts Duftstoffe produzieren.

Zeitschaltuhr für Blumenduft

Bei Petunien sorgt ein Gen der inneren Uhr dafür, dass die Blüten nur nachts duften
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Der Ausläufer des AFD-Neurons am Kopfende des Wurms C. elegans endet in einer Struktur, die einer Fernsehantenne ähnelt.

Wie sich Fadenwürmer am Magnetfeld der Erde orientieren

Bei Auf- und Abwärtsbewegungen im Boden nutzen die Tiere ihren Magnetsinn, dessen Sensor jetzt identifiziert werden konnte
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Die Nachtigall – ein ganz unscheinbarer Vogel mit höchst beeindruckendem Gesang.

Nachtigallen: Guter Sänger – guter Vater

Männchen mit besonders attraktivem Balzgesang beteiligen sich intensiver als andere an der Brutpflege und werden deshalb von den Weibchen bevorzugt
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Die Grafik zeigt die Position der neu entdeckten Gruppe von Bakterien (als CPR bezeichnet) im Stammbaum des Lebens. Eine erst kürzlich identifizierte Gruppe von Archaeen (DPANN) ist ebenfalls bereits dargestellt.

Einblick in die „Dunkle Materie“ der Mikroben

Ein neu entdeckter Ast im Stammbaum des Lebens besteht aus winzigen Bakterien mit stark reduziertem Genom, die weit verbreitet aber nicht kultivierbar sind
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Kohlmeisen leben in sozialer Monogamie – Seitensprünge gehören dazu.

Seitensprünge bei Kohlmeisen: Langschläfer haben das Nachsehen

Früheres Erwachen erhöht den Fortpflanzungserfolg der Männchen durch Fremdgehen und sorgt dafür, dass die eigene Brutpartnerin treu bleibt
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