Krebstherapie und "Chemo-Brain"

Kognitive Störungen nach einem Einsatz von Krebsmitteln lassen sich im Tierversuch durch einen Wachstumsfaktor lindern, der neue Gehirnzellen wachsen lässt

Nach einer Chemotherapie leiden einige Krebspatienten noch monatelang unter Gedächtnisproblemen, Konzentrations- und Lernstörungen. Die Ursache dieses als "Chemo-Brain" bezeichneten Zustands ist noch unklar. Jetzt haben amerikanische Mediziner bei Mäusen die Vermutung bestätigt, dass verschiedene Krebsmittel die Neubildung von Gehirnzellen beeinträchtigen. Außerdem konnten sie durch gleichzeitige Behandlung mit einem Wachstumsfaktor diese Auswirkung vermindern. Weitere Studien müssen nun zeigen, inwieweit die Befunde auf den Menschen übertragbar und für eine klinische Anwendung geeignet sind, schreiben die Forscher im Fachblatt "Cancer Investigation". ...



 

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