Fasten verstärkt Wirksamkeit der Chemotherapie

Hungerphase von zwei Tagen vor der Behandlung mit Krebsmitteln verbessert Wirkung und Verträglichkeit der Therapie

Kurzzeitiges Fasten schützt nicht nur gesunde Zellen vor den Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Es macht Krebszellen auch empfindlicher gegenüber den Krebsmitteln, berichten amerikanische Mediziner. Ihre Tierversuche zeigten, dass sich Tumorzellen schlechter vor Schäden durch Nährstoffmangel schützen können als normales Gewebe. Daher hatten kurze Hungerphasen allein bereits eine ähnlich starke krebshemmende Wirkung wie eine Chemotherapie. Der kombinierte Einsatz von Fasten und Medikamenten verbesserte den Behandlungserfolg bei unterschiedlichen Krebsformen, schreiben die Forscher im Fachjournal „Science Translational Medicine”. Klinische Studien sollen nun zeigen, ob diese Kombinationstherapie auch bei Menschen einsetzbar ist. ...



 

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