Arthrose: Gentherapie verhindert Knorpelabbau im Gelenk

Übertragung eines Gens, das die Produktion eines Proteins im Kniegelenk verstärkt, schützt Mäuse vor verletzungsbedingter Arthrose
Röntgenaufnahme einer Kniegelenksarthrose
© J. Lengerke / Creative Commons (CC-BY-SA-3.0-DE), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de

Mit dem Alter kommt die Arthrose. Der Gelenkverschleiß lässt sich zwar nicht mehr rückgängig machen, vielleicht aber verhindern, berichten amerikanische Mediziner. Genetisch veränderte Mäuse, die in ihren Kniegelenken verstärkt das Protein Lubricin produzierten, entwickelten keine Arthrose mehr. Den gleichen Schutzeffekt vor einer verletzungsbedingten Arthrose erzielte eine Gentherapie, bei der Lubricin-Gene in Knorpelzellen des Gelenks übertragen wurden. Lubricin hatte dabei nicht nur die bekannte Funktion als Bestandteil der Gelenkschmiere. Es veränderte auch den Stoffwechsel der Knorpelzellen und förderte ihren Erhalt, schreiben die Forscher im Fachblatt „Science Translational Medicine“. ...



 

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