Bestätigt: Chronische Zahninfektion fördert Arteriosklerose

Prospektive Studie zeigt erstmals, dass die erfolgreiche Behandlung einer Parodontitis das Fortschreiten einer Arterienverkalkung aufhält
Bei einer Parodontitis bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen, in denen sich die Krankheitserreger vermehren.
© Shutterstock, Bild93462352

Eine Parodontitis wird durch Bakterien verursacht, die Zahnfleisch, Zähne und Kieferknochen angreifen. Betroffene Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Amerikanische Mediziner haben jetzt erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verlauf von Parodontitis und Arteriosklerose nachgewiesen. Bei erfolgreicher Behandlung der Zahnerkrankung verlangsamte sich in drei Jahren auch die Arterienverkalkung, schreiben die Forscher im „Journal of the American Heart Association”. Es sei daher wichtig, Zahnbettinfektionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. So lasse sich verhindern, dass sich Entzündungen im ganzen Körper ausbreiten und die Blutgefäße schädigen. ...



 

Home | Über uns | Kontakt | AGB | Impressum
© Wissenschaft aktuell & Scientec Internet Applications + Media GmbH, Hamburg