Wie der Klimawandel in der späten Bronzezeit Kulturen zerstörte

Im östlichen Mittelmeer löste die Veränderung des Klimas eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende ganze Zivilisationen zerbrachen
Salzsee bei Larnaka mit Hala Sultan Tekke Moschee im Hintergrund
© Dickelbers

In der späten Bronzezeit vor 3200 Jahren kollabierten im östlichen Mittelmeer-Raum auf einen Schlag mehrere Hochkulturen. Dass dies durch eine Abfolge komplexer Ereignisse ausgelöst wurde, an deren Anfang ein Klimawandel stand, hat jetzt ein internationales Forscherteam nachgewiesen. Im Online-Magazin „PLOS ONE“ berichten die Wissenschaftler, dass durch die Klimaveränderungen zunächst Missernten und Hungersnöte ausgelöst wurden. Als Folge davon kam es in der Region zu Völkerwanderungen und Kriegen. Bekanntestes Beispiel dafür waren die Invasionen der „Seevölker“, über die unter anderem in ägyptischen Quellen ausführlich berichtet wird. Am Ende stand dann der politisch-ökonomische Kollaps von Kulturen. ...



 

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