Wein verrät Eichenfässer, in welchen er reifte

Spuren des Waldes, in denen die Eichen für die Weinfässer wuchsen, schlagen sich im Wein nieder

Guter Wein muss in echten Eichenfässern reifen, weil dies den Geschmack abrundet. Jetzt lässt sich anhand des Weins feststellen, aus welchem Wald das Holz der Fässer stammte, berichten deutsche und französische Forscher: Moderne Massenspektrometrie entdeckt die Spuren von Erdboden, Klima, Baumparasiten und Flechten, die für das Holz eines jeden Waldes in einzigartiger Kombination auftreten. Neun Wälder, in denen Eichen für Weinfässer geschlagen werden, wählten die Forscher für ihre Studie, und überprüften die Weine, die in solchen Fässern gereift waren. Bis zu zehn Jahre nach dem Ersteinsatz eines Fasses war die Spur des Waldes im Wein nachweisbar - unabhängig von der Traubenart, von Weiß- oder Rotwein oder von den beiden Haupt-Eichenarten, die für den Fassbau genutzt werden. Das Team berichtet im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences". ...



 

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