Mars-Mission: Hohe Strahlengefährdung für Astronauten

Auswertung von Curiosity-Daten ergibt: Hin- und Rückflug zum Mars würde zu bedrohlicher Belastung durch kosmische Strahlung führen, die sich kaum abschirmen lässt
Der zusammengefaltete Marsrover auf dem Weg zum Mars. Mit an Bord war ein Strahlenmessgerät.
© NASA / Southwest Research Institute

Wer als Astronaut auf den Mars fliegen will, muss sehr gute Nerven, Ausdauer und viel Mut besitzen. Er sollte aber auch keine Angst vor Strahlung haben. Ein Team von Forschern aus den USA und Deutschland hat Daten des Marsrovers Curiosity ausgewertet. Sie stammen von einem Strahlenmessgerät an Bord des Rovers, das bereits während seines 253-tägigen Fluges von der Erde zum Mars aktiviert war. Die Forscher sind von ihren Ergebnissen alles andere als beruhigt. Bereits die Strahlung bei Hin- und Rückflug würde die ohnehin sehr hohen Grenzwerte für Astronauten ziemlich ausreizen, berichten die Forscher im Fachmagazin „Science“. Da sich vor allem die hochenergetische kosmische Strahlung kaum abschirmen lässt, ist bei einer solchen Mission Zeit der entscheidende Faktor für das Strahlenrisiko. Hin- und Rückflug sind mit den besten gegenwärtigen Antrieben auf jeweils rund 180 Tage veranschlagt. Die genaue Aufenthaltsdauer auf dem Mars hängt vom Missionsszenario ab. ...



 

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