Luftverschmutzung schlägt aufs Hirn

Langzeit-Belastung verändert Hirnzellen, beeinträchtigt Lernfähigkeit und Gedächtnis und scheint Depression zu fördern – zeigen Studien an Mäusen

Schmutzige Atemluft verändert auf Dauer das Gehirn. Das berichten US-Forscher nach Langzeitstudien an Mäusen. Sie zeigten, dass Feinstaub in der Atemluft nicht nur Lunge und Herz schädigt - dies war bereits bekannt -, sondern auch das Lernen und Erinnern deutlich verschlechtert. Das liegt offenbar daran, dass die Luftverschmutzung das Hirngewebe merklich verändert, berichten die Forscher im Fachblatt "Molecular Psychiatry". Außerdem stellten sie bei einigen dieser Mäuse Anzeichen einer Depression fest. Der Grad der Luftverschmutzung entsprach dem, was in verkehrsreichen Städten üblich ist. ...



 

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