Mütterliche Immunzellen verhindern Stammzelltherapie des Fötus

T-Lymphozyten der Mutter sorgen dafür, dass vorgeburtliche Knochenmarkstransplantationen zur Behandlung von Gendefekten abgestoßen werden
Menschlicher Fötus
© National Institute of Health

Bestimmte Erbkrankheiten könnten vor der Geburt eines betroffenen Kindes besser behandelt werden als später. Denn da das Immunsystem des Fötus noch nicht voll entwickelt ist, stößt es injizierte Knochenmarkszellen oder andere Stammzellen nicht ab. Warum solche vorgeburtliche Stammzelltherapien dennoch bisher meist erfolglos blieben, konnten amerikanische Mediziner jetzt zeigen: In den Föten von Mäusen fanden sie Immunzellen der Mutter, die für die Abstoßung der übertragenen Zellen verantwortlich waren. Hingegen konnten sich Stammzellen der Mutter oder solche, die das mütterliche Immunsystem tolerierte, im Fötus etablieren, schreiben die Forscher im "Journal of Clinical Investigation". Noch fehlt die Bestätigung dafür, dass diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind. ...



 

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