Zunehmende Grundwassernutzung lässt Meeresspiegel steigen

Wachsende Zahl an Tiefbrunnen beutet fossile Wasserspeicher irreversibel aus
Grundwasserbohrung in den USA
© US Marines Corps

Weltweit steigen die Meeresspiegel um etwa drei Millimeter pro Jahr an. Nicht nur abschmelzende Gletscher auf Grönland oder in der Antarktis sind dafür verantwortlich. Auch die zunehmende Nutzung von Grundwasser trägt mit mehr als 13 Prozent dazu bei, dass die Deiche an vielen Küsten verstärkt werden müssen. Diesen bisher unbeachteten Grund für den Anstieg der Meeresspiegel untersuchte erstmals der amerikanische Wasserexperte Leonard Konikow vom U.S. Geological Survey. Über seine Ergebnisse berichtet der Forscher nun auf der Goldschmidt Konferenz in Prag, wo sich in diesen Tagen tausende Geologen und Klimaforscher über ihre neuesten Forschungsergebnisse austauschen. ...



 

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