Ausreichend Schlaf beugt Diabetes vor

Zu kurze Ruhephasen machen den Körper weniger empfindlich für das Hormon Insulin
Schlafender Satyr im Archäologischen Museum in Neapel
© Marie-Lan Nguyen

Ausreichend Schlaf reduziert das Diabetesrisiko. Grund dafür ist eine erhöhte Sensitivität für Insulin. Der Körper reagiert also empfindlicher auf das Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert, als bei zu wenig Schlaf. Dies fanden Forscher aus Australien und den USA in einer Versuchsserie mit Männern mittleren Alters heraus. Alle Probanden hatten gemeinsam, dass sie aufgrund eines stressigen Jobs unter der Woche zu wenig schliefen. Bekamen sie aber am Wochenende eine ausreichende Mütze voll Schlaf, wirkte sich das positiv auf ihre Insulinsensitivität aus. Die Wissenschaftler präsentierten ihre Ergebnisse auf dem 95. Jahrestreffen der „Endocrine Society“ in San Francisco. Bereits vorher hatten andere Studien einen negativen Einfluss von Schlafentzug auf die Effektivität von Insulin nahe gelegt. ...



 

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