Vitamin C extrem bremst Tumorwachstum

Hochkonzentriert und per Spritze verabreicht, wirkt das Vitamin als "Prooxidans" und tötet Krebszellen ab oder verhindert Metastasen
Die rechte Maus wurde mit Vitamin C (Ascorbinsäure) behandelt
© Mark Levine

Durch die Nahrung zugeführtes Vitamin C schützt als Antioxidans die Zellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. Doch in extrem hoher Dosierung hat es auf Krebszellen als "Prooxidans" eine genau gegenteilige Wirkung, berichten amerikanische Forscher. Injektionen des Vitamins bewirkten bei Mäusen, dass sich in der Umgebung von Krebsgewebe Wasserstoffperoxid bildete, was die Zellen schädigte und das Tumorwachstum bremste. Daher könnte eine solche Therapie in Kombination mit anderen Mitteln die Heilungschancen schwer behandelbarer Tumorformen verbessern, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS. ...



 

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