Fettreiche Nahrung erzeugt Appetit zügelnde Botenstoffe

Bestimmte Lipide, die im Darm aus dem Fett gebildet werden, wirken direkt auf Hirnzellen, die den Appetit regulieren

Gefühle von Hunger und Sättigung sorgen normalerweise für eine ausgeglichene Energiebilanz und ein gleich bleibendes Körpergewicht. Das erfordert eine Kommunikation zwischen Darm und Gehirn, die durch verschiedene Botenstoffe vermittelt wird. Amerikanische Forscher haben jetzt weitere, bisher unbekannte Botenstoffe entdeckt, die bei Aufnahme fettreicher Nahrung im Darm entstehen und über den Blutkreislauf ins Gehirn gelangen. Die fettähnlichen Moleküle, so genannte N-Acylphosphatidylethanolamine (NAPEs), wirken direkt auf Gehirnzellen ein und drosseln den Appetit. Die Ergebnisse der Tierversuche sprechen dafür, dass sich diese Phospholipide zur Behandlung von Fettleibigkeit eignen könnten, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Cell". ...



 

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