Nachrichten zum Thema Verhaltensforschung

Foto: Gefiederkraulen beseitigt nicht nur Parasiten.

Mehr als nur soziales Kraulen: Warum sich Tauben beim Gefiederputzen gegenseitig helfen

Das „Fremdputzen“ durch Artgenossen beseitigt Läuse so effektiv, wie es sonst nicht möglich wäre, und verhindert damit eine schnelle Ausbreitung der Parasiten in der Gruppe
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Ihr Körpergeruch schützt Hühner vor dem Stich der Malariamücke.

Körpergeruch von Hühnern stößt Malariamücken ab

Von den Vögeln freigesetzte Substanzen könnten zur Abwehr von Anopheles-Mücken eingesetzt werden, um eine Übertragung von Malariaerregern auf den Menschen zu verhindern
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Brütende Blaumeisen-Weibchen werden von den Männchen mit Futter versorgt.

Blaumeisen: Männchen füttern brütende Weibchen mal mehr, mal weniger

Die werdenden Väter machen ihr Catering-Engagement von Umweltbedingungen und dem Alter ihrer Partnerin abhängig
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Das Chamäleon der Art Chamaeleo calyptratus aus dem belgischen Zungenversuchen.

Chamäleon: Zähe Spucke für fette Beute

Die Kriechtiere halten ihre Beute mit einem stark viskosen Sekret auf der Zunge fest – Ergebnisse stellen Saugnapf-Theorie in Frage
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Die Rückengrätsche

Fickende Frösche machen die Rückengrätsche

Ein Frosch aus Bombay treibt es anders als alle anderen und entlässt seinen Samen auf den Rücken des Weibchen, noch bevor dieses die Eier legt
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Erwachsene erkennen ein falsches Lächeln meist sofort.

Schon Kleinkinder erkennen falsches Lächeln

Vierjährige können bereits unterscheiden, ob jemand aus echter Zuneigung oder nur aus Höflichkeit lächelt
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Männliche Listspinne (Pisaura mirabilis) mit Brautgeschenk

Brautgeschenk besänftigt kannibalische Weibchen

Männliche Listspinnen werden bei der Brautwerbung weniger attackiert und seltener aufgefressen, wenn sie ein erbeutetes Insekt überreichen
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Der Körper der fünf bis acht Millimeter großen Bettwanze (Cimex lectularius) ist flach und rotbraun gefärbt. Die Stichstellen verursachen Rötungen und Juckreiz.

Bettwanzen lieben Rot und meiden Grün

Wenn sich die Parasiten nach einer Blutmahlzeit verstecken, achten sie auf die Farbe des Unterschlupfs
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Schwarzhörniger Totengräber (Nicrophorus vespilloides) füttert seine Larven auf einem Mauskadaver.

Anti-Aphrodisiakum bremst Käfer-Sex

Die Weibchen des Schwarzhörnigen Totengräbers setzen während der Brutpflege ein Pheromon frei, das die sexuelle Aktivität des Männchens hemmt
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Verkehrsaufkommen während der morgendlichen Stoßzeit in Boston, ermittelt über Bewegungsprofile von Mobiltelefonen.

Stau in Städten: Schon wenige Umwege beschleunigen den Verkehr

Neues Mobilitätsmodell auf der Basis von Handydaten weist Alternativen zum Straßenausbau und Mautsystemen auf
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Bei den australischen Prachtstaffelschwänzen (Malurus cyaneus) singt nicht nur das Männchen (links), sondern auch das Weibchen.

Besser mal den Schnabel halten

Häufiger Gesang von weiblichen Prachtstaffelschwänzen während der Brutzeit lockt Nesträuber an
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In den Kolonien der Camponotus floridanus-Ameisen unterscheiden sich die kleinen Arbeiterinnen (links) deutlich von den großen Soldatinnen (rechts).

Ameisen umprogrammiert: Wie aus Soldatinnen Sammlerinnen werden

Wirkstoffe, die epigenetische Veränderungen auslösen, können das eigentlich festgelegte Verhalten von Ameisen beeinflussen
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Die Puffotter (Bitis arietans) ist in Afrika weit verbreitet.

Puffottern schützen sich durch chemische Tarnung

Die afrikanische Giftschlange produziert so wenig Körpergeruch, dass sie von ihren Feinden kaum aufgespürt werden kann
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Pheromone aus dem Kot von Küchenschaben (Blattella germanica) locken Artgenossen an.

Darmbakterien von Küchenschaben produzieren Pheromon

Die im Kot enthaltenen Geruchsstoffe lassen die Insekten an einem Ort zusammenkommen
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Tauben im Flug

Die Schnellste fliegt vor!

Bei Tauben entscheidet nicht eine besonders gute Navigationsfähigkeit darüber, wer den Schwarm anführt, sondern schlicht die Geschwindigkeit
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Knotenameisen der Art Temnothorax albipennis bilden Nester in Felsspalten oder unter Steinen.

Verstecken oder Fliehen: Ameisenkolonie reagiert auf Bedrohung wie ein einziger Organismus

Je nach Größe der Gefahr verhalten sich die Nestbewohner ganz unterschiedlich – so als würden sie über ein gemeinsames Nervensystem gesteuert
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Die Nahrung des Stars besteht aus Insekten, Würmern und anderen Kleinlebewesen, aber auch Früchte und Nahrungsabfälle werden genutzt.

Hungergedächtnis: Aus gestressten Küken werden fette Vögel

Unsichere Versorgungslage beim Start ins Leben verstärkt spätere Fettspeicherung und verändert das Verhalten bei der Nahrungssuche
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Die Weibchen des Großen Leuchtkäfers (Lampyris noctiluca) erzeugen grünes Licht in Leuchtorganen ihres Hinterleibs.

Glühwürmchen: Je heller, desto fruchtbarer

Männliche Leuchtkäfer erkennen an besonders stark leuchtenden Weibchen diejenigen, die die meisten Eier produzieren
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Markierte Honigbiene am Futterspender

Bienen fliegen auf Koffein

Das Alkaloid ist im Nektar vieler Pflanzen enthalten, wodurch den Bestäubern eine höhere Futterqualität vorgetäuscht wird und so die Zahl der Blütenbesuche steigt
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Die Larven, die mit Pollen gefüttert werden, entwickeln sich zu Arbeiterinnen.

Keine Pollen für die Königin

Honigbienen müssen eine Larve ausschließlich mit Gelée Royale füttern, damit sie sich ungestört zu einer Königin entwickeln kann – Pollen und Honig enthalten hemmende Substanzen
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