Nachrichten zum Thema Ökologie

Orca beim Lachsfang

Leben nach der Menopause: Weise Orca-Weibchen weisen den Weg

Über die fortpflanzungsfähigen Jahre hinaus sind Walweibchen wertvolle Anführer und geben ihr Wissen über Jagdgründe weiter
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Längliche Wurzelknöllchen des Rotklees Trifolium pratense

Rhizobium: Knöllchenbakterium ist „Mikrobe des Jahres 2015“

Durch eine Symbiose mit Hülsenfrüchtlern erlangen die Bakterien die Fähigkeit, den Luftstickstoff zu binden, und verbessern so die Stickstoffversorgung der Pflanze
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Ameise beim Nektarsammeln am Rand der Kannenfalle einer Nepenthes-Art.

Kannenpflanze: Insektenfallen zeitweise außer Betrieb

Wenn Kundschafter-Ameisen beim Erstbesuch nicht gefangen werden, können sie eine große Zahl von Nestgenossen in die später wieder funktionierende Falle führen
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Nematoden wie Caenorhabditis elegans ernähren sich unter anderem von Bakterien (hier blau gefärbt).

Unterirdisch: Bakterien und Pilze gemeinsam gegen Fadenwürmer

Mit einem chemischen Signal locken Mikroben im Boden bestimmte Pilze an, die sich von Nematoden ernähren
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Einen oder wenige Wölfe zu töten bietet keinerlei Schutz für Viehherden - im Gegenteil.

Wölfe töten rächt sich

Abschuss weniger Tiere kann die Rudelstruktur zerstören, wodurch im Folgejahr deutlich mehr Nutzvieh gerissen wird
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Bei der Partnersuche werden weibliche Heuschrecken häufiger zur Beute von Fledermäusen als die Männchen.

Beutefang: Fledermäuse reagieren mehr auf Bewegung als auf Töne

Bei der Partnersuche werden die stummen fliegenden Heuschreckenweibchen häufiger gefressen als die unbeweglichen zirpenden Männchen
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Nur in der Regenzeit bildet die tropische Schmetterlingsart Bicyclus anynana auffällige Augenflecke.

Kleine Augenflecke lenken den Feind ab

In Experimenten mit tropischen Faltern attackierten Gottesanbeterinnen bevorzugt die auffällige Färbung der Flügel, so dass sich die Schmetterlinge nach dem ersten Angriff oft noch retten konnten
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Parasitische Schmetterlingslarven werden von den Wirtsameisen versorgt wie die eigene Brut.

Quietschen wie die Königin: Wie Schmetterlingsraupen im Ameisennest überleben

Parasitische Larven von Ameisenbläulingen produzieren nicht nur täuschende Duftstoffe, sondern imitieren auch akustische Signale der Ameisenkönigin
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Die Raupe des Lattich-Mönchs (Cucullia lactucae) präsentiert eine kräftige Warnfärbung.

Tarnen oder Warnen? – Wie Raupen überleben

Auffallende Warnfärbung ist dann keine gute Abwehrstrategie, wenn unerfahrene Jungvögel auf Nahrungssuche gehen
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In Kenia beobachtet: Bei der Futtersuche halten sich Geier an Adler.

Lecker Aas: Geier berauben Adler

Die Aasfresser belauern Adler, um eine gefundene Kadavermahlzeit dann für sich zu beanspruchen
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Seidenspinnen finden bessere Lebensbedingungen in der Stadt.

Fetter und fruchtbarer: Seidenspinnen profitieren vom Stadtleben

Artgenossen in freier Natur sind kleiner und produzieren weniger Eier – entscheidend sind offenbar Temperatur und Nahrungsangebot
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Der Rot-Schwingel (Festuca rubra) ist auch in Nord- und Mitteleuropa stark verbreitet.

Wenn der Elch beim Grasen sabbert

Mit dem Speichel sondern Huftiere Wirkstoffe ab, die die Produktion giftiger Abwehrstoffe in den Pflanzen hemmen
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Nächtliches Licht beeinflusst die Fortpflanzungsfähigkeit von Mausmakimännchen.

Mausmakis: Lichtverschmutzung stört Fortpflanzungsrhythmus

Nächtliche Beleuchtung könnte die Männchen der kleinen Lemurenart trotz Winterpause paarungsbereit machen
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Darwinfink sammelt Baumwolle aus einem der von den Biologen aufgestellten Spender

Hilfe zur Selbsthilfe rettet Darwinfinken vor Blutsaugern

Die zum Teil stark bedrohten Vögel nehmen mit Insektizid getränkte Baumwolle für den Nestbau an und schützen ihren Nachwuchs damit unbewusst vor gefährlichen Parasiten
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„Teichpflaumen“ – Bei diesen gallertigen Kugeln handelt es sich um Kolonien von Cyanobakterien der Art Nostoc pruniforme.

Urahn der Pflanzen ist „Mikrobe des Jahres 2014“

Im Volksmund heißen sie auch Hexengespei oder Teichpflaume: Deutsche Mikrobiologen präsentieren Cyanobakterien der Gattung Nostoc als ein Beispiel für die zahlreichen Arten von Kleinstlebewesen mit zentraler Bedeutung für das Leben auf der Erde
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Ein Aaskrähennest wird von einem Häherkuckuck (rechts oben) parasitiert.

Kuckucksei schützt das Nest

Nestlinge des Häherkuckucks scheiden bei Gefahr eine übel riechende Flüssigkeit aus, die Räuber abschreckt und damit auch den Jungen des Wirtsvogels nützt
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Männliche Hummelfliege sucht im Blütenstand des Korbblütlers Gorteria diffusa nach einem Weibchen.

Wenn Blüten täuschen: Erfahrene Hummelfliegen erkennen den Betrug

Mit der Zeit fallen männliche Insekten nicht mehr auf Blüten herein, die ihnen die Anwesenheit eines Weibchens vorgaukeln
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Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des marinen Cyanobakteriums Prochlorococcus mit Vesikeln an der Zelloberfläche

Meeresmikroben exportieren Fresspakete

Cyanobakterien schnüren mit Zellbestandteilen gefüllte Membranvesikel ab, die anderen Kleinstlebewesen als Nahrung dienen
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Wolfsspinne erbeutet eine Raupe des Tabakschwärmers (Manduca sexta).

Feindabwehr durch Körpergeruch

Raupen können das in Tabakblättern enthaltene Nikotin nutzen, indem sie es ausatmen und so räuberische Spinnen abschrecken
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Auch Süßwasserseen wie der Gardasee sind mit großen Mengen von Plastik belastet.

Mikropartikel: Schädlicher Plastikmüll sogar im Gardasee

Belastung mit Kunststoffteilchen ist nicht allein ein Problem der Ozeane, sondern trifft auch Süßwasserseen stärker als gedacht
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