Zweisprachigkeit hält das Gehirn im Alter fit

Das lebenslange Wechseln zwischen mehreren Sprachen begünstigt die Leistung der frontalen Hirnregionen bei älteren Menschen
Geistig länger rege und im Alltag flexibler: Besonders Senioren profitieren von Zweisprachigkeit.
© Oxfordian Kissuth, Creative Commons-Lizenz 3.0 Unported (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de)

Wer seit seiner Kindheit zweisprachig lebt, profitiert davon nicht nur bei der Verständigung. Das Umdenken zwischen den Sprachen fördert bis ins hohe Alter auch die Beweglichkeit von sprachunabhängigen Denkprozessen. Wie amerikanische Forscher nachweisen konnten, schneiden Senioren, die seit ihrer Kindheit zwei Sprachen nutzen, bei kognitiven Tests besser ab als einsprachig aufgewachsene ältere Menschen. Die im „Journal of Neuroscience“ veröffentlichte Studie belegt auch, dass bei den zwei Versuchsgruppen während des Wechsels zwischen zwei Sprachen jeweils andere Aktivitätsmuster in den beteiligten Hirnregionen entstanden. ...



 

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