Wie Angst die Wahrnehmung verzerrt

Furcht veändert den räumlichen Eindruck der Umgebung und scheint Objekte näher heran zu rücken

Wer Angst vor Schlangen hat, sieht sie näher, als sie wirklich sind. Dasselbe gilt für Spinnen oder jedes andere Objekt der Furcht, berichten jetzt britische und US-amerikanische Forscher: Angst verändert die räumliche Wahrnehmung und führt dazu, Abstände zu unterschätzen. Das kann bei tatsächlichen Bedrohungen nur nützlich sein – denn wer früher wegläuft, wird eher überleben. Doch dass die Angst tatsächlich Einschätzungen verzerrt, wurde bislang ignoriert, berichteten die Forscher kürzlich im Fachblatt Current Biology. Die neuen Erkenntnisse könnten das Verständnis klinischer Phobien verändern. ...



 

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