Termin 1.12.: Die Venus verschwindet hinter dem Mond

Mond schiebt sich vor die Venus - und Jupiter schaut zu
Mond, Venus und Jupiter am Abendhimmel (Montage)
Mond, Venus und Jupiter am Abendhimmel (Montage)
© WSA/Kayser
Hamburg - Am 1. Dezember schiebt sich der Mond auf seiner Bahn vor die Venus - ein überaus reizvolles Ereignis, da die Mondsichel vier Tage nach Neumond noch recht dünn ist. Kurz nach 17 Uhr verschwindet der Planet hinter dem unbeleuchteten Rand des Mondes, gegen 18 Uhr 25 taucht er am hellen Rand des Erdtrabanten wieder auf. Zusätzlich bereichert wird das Ereignis durch den Planeten Jupiter, der nur zwei Grad über Mond und Venus am Himmel steht.

Hier die genauen Ein- und Austrittszeiten der Venus für einige Städte in Deutschland: Hamburg 17:02 / 18:23; Berlin 17:08 / 18:25; Frankfurt 17:03/ 18:24; München 17:10 / 18:26.

Die Venus ist das erste Himmelsobjekt, das nach Sonnenuntergang tief im Westen am Himmel erscheint. Die Sichtbarkeit unseres Nachbarplaneten verbessert sich im Laufe des Monats deutlich von Tag zu Tag. Anfang des Monats steht die Venus bei Dämmerungseinbruch etwa 10 Grad über dem Horizont, zum Jahreswechsel ist es mehr als das Doppelte. Zugleich wird der Planet immer heller und erstrahlt damit wieder als auffälliger "Abendstern".

Im Gegensatz zur Venus verschlechtern sich die Beobachtungsbedingungen für Jupiter, den größten Planeten des Sonnensystems, im Verlauf des Monats, da er sich von der Erde aus gesehen der Sonne nähert.

Ende des Monats begegnet die Venus einem weiteren Planeten: Der lichtschwache Neptun steht am 27. Dezember abends 1,4 Grad rechts oberhalb der Venus - eine Gelegenheit, den achten Planeten des Sonnensystems mit einem guten Fernglas aufzuspüren.

eigener Bericht


 

 

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