Rätsel um seltene Uranverbindung steht vor der Lösung

Festkörperphysik: Neue Theorie könnte ein seit mehr als 25 Jahren ungeklärtes Verhalten beim Phasenübergang erklären
Seltsamer Kristall: Uranrutheniumsilizid zeigt einen bisher unerklärbaren Phasenübergang
© Japan Atomic Energy Agency

Seit über 25 Jahren führt eine seltene Verbindung aus Uran, Ruthenium und Silizium die Physiker an der Nase herum. Denn dieses Metall zeigt tiefgekühlt auf minus 255 Grad Celsius typische Anzeichen eines Phasenübergangs – nur ändert sich dabei weder, wie eigentlich erwartet, die Kristallstruktur noch die Anordnung der Atome. Die Lösung dieses Rätsels könnten amerikanische Wissenschaftler nun in einem speziellen Verhalten der Elektronen in diesem Material gefunden haben. Ihr Modell, das auch zu einer besseren Erklärung von Hochtemperatursupraleitern führen könnte, stellen sie in der Zeitschrift „Nature“ vor. ...



 

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