Noch kein Exportschlager: Chinesischer Tee aus Insektenkot

Als Ausgangsmaterial für das schmackhafte und gesunde Heißgetränk dienen Kotkrümel, die Schmetterlingsraupen beim Blattfraß produzieren
Raupen von Eulenfaltern und Zünslern produzieren den Kot für die Insektentees. (Abgebildet ist eine Raupe der Achateule Phlogophora meticulosa.)
© Olaf Leillinger / Creative Commons (CC-BY-SA-3.0), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Grüner und schwarzer Tee aus Blättern der Teepflanze Camellia sinensis werden weltweit wegen ihrer vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen geschätzt. Weniger bekannt, aber von ähnlichem Gesundheitswert könnte ein anderes traditionelles Getränk aus der Produktpalette der chinesischen Teekultur sein: sogenannter Insektentee, der in Gebirgsregionen Südwestchinas verbreitet ist. Er besteht aus einem heißen Aufguss des Kots, den Schmetterlingsraupen beim Blattfraß produzieren und auf getrockneten Blättern von Apfelbäumen oder anderen Pflanzen hinterlassen haben. Der angeblich wohlschmeckende Tee hat sich in der Volksmedizin als wirksam gegen Magen-Darm-Beschwerden erwiesen und kann Studien zufolge helfen, Blutdruck und Blutzuckerspiegel zu senken sowie die Blutfettwerte zu normalisieren, berichten chinesische Forscher im Fachblatt „Food Research International“. ...



 

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