Natürlicher Botenstoff verringert Lungenschäden durch Grippeviren

Das von Immunzellen freigesetzte Interleukin-22 kann eine oft tödlich verlaufende Zweitinfektion durch Bakterien verhindern
Eine schwere Grippe erhöht die Gefahr einer Zweitinfektion der Lungen durch Bakterien.
© United States Centers for Desease Control and Prevention / Wikimedia, public domain

Eine schwere Grippe kann das Lungengewebe stark schädigen und so eine zusätzliche Infektion durch Bakterien begünstigen. Das erhöht die Sterberate der Erkrankten. Jetzt haben französische Forscher in Experimenten mit Mäusen beobachtet, dass Immunzellen zu Beginn der Virusinfektion verstärkt den Botenstoff Interleukin-22 (IL-22) freisetzen. Tiere, die dieses Zytokin nicht bilden konnten, starben eher an einer Zweitinfektion durch Pneumokokken. Wahrscheinlich begrenzt das Interleukin die von den Grippeviren verursachten Schäden der Lungenschleimhaut und erschwert dadurch eine nachfolgende bakterielle Infektion, schreiben die Biologen im „Journal of Virology“. ...



 

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