Können Bakterien Darmkrebs begünstigen?

Möglicherweise trägt eine Veränderung der normalen Mikrobenpopulation im Darm zu einem erhöhten Krankheitsrisiko bei
Das kolorektale Karzinom ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland.
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Jeder Mensch verfügt über ein ganz individuelles Spektrum an Darmkeimen. Frühere Untersuchungen lieferten bereits Hinweise darauf, dass bestimmte Arten von Bakterien das Darmkrebsrisiko positiv oder negativ beeinflussen könnten. Eine neue amerikanische Studie bestätigt nun mögliche Zusammenhänge durch konkrete Messungen. Zum einen zeigten die Mikroben bei Darmkrebspatienten eine geringere Artenvielfalt als bei Gesunden. Zum anderen war ein geringeres Krankheitsrisiko mit einem erhöhten Anteil an Zellulose abbauenden Bakterien verbunden. Dagegen könnte eine große Zahl anderer Keime, die Entzündungen auslösen, die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung erhöhen, berichten die Forscher im „Journal of the National Cancer Institute”. ...



 

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