Kein Stau auf der Ameisenstraße

Mit der Menge an Duftmarkierungen regulieren Wegameisen die Verkehrsdichte auf ihren Pfaden zur Futterquelle
Die Schwarze Wegameise (Lasius niger) hält eine schwarze Perle mit Nestgeruch für ein Mitglied ihrer Kolonie.
© Tomer Czaczkes

Ameisen markieren den Weg von einer Futterquelle zum Nest mit einem Pheromon. Dadurch werden Mitbewohner der Kolonie angelockt, denselben Weg zur Nahrungsbeschaffung zu benutzen. Wie die Ameisen verhindern, dass es dabei zu Verkehrsstaus kommt, haben britische Biologen jetzt herausgefunden: Steigt die Zahl der Tiere auf der Wegstrecke so stark, dass sie sich gegenseitig behindern, geben sie weniger Pheromone ab. Dadurch verliert der Pfad an Attraktivität und das Verkehrsaufkommen sinkt. Eine solche Regulation in Form einer negativen Rückkopplung erhöht die Effizienz, mit der die Ameisen ihr Nest mit Nahrung versorgen, berichten die Forscher im „Journal of the Royal Society Interface“. ...



 

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