Geselligkeit schützt Schmetterlinge

Zeitweises Versammeln in kleinen Gruppen senkt das Risiko, von Vögeln gefressen zu werden
Zebrafalter (Heliconius charithonia)
© Kaldari

Einige Schmetterlingsarten kommen spätnachmittags zu kleinen Gruppen zusammen und verbringen so die Zeit bis zum frühen Morgen. Welchen Nutzen dieses Verhalten hat, können amerikanische Biologen jetzt erklären: Die Gruppenbildung schreckt Feinde ab. Ein einzelner Schmetterling wird mit größerer Wahrscheinlichkeit von Vögeln angegriffen als das Mitglied einer Gruppe, berichten die Forscher im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B”. Warum die Schutzwirkung bei sehr großen Ansammlungen wieder nachlässt, bleibt vorerst ungeklärt. Die Experimente lieferten keine Hinweise darauf, dass die Schmetterlingsversammlung dem Austausch nützlicher Informationen dient. ...



 

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